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Oldenburg Abgekühlte Stimmung statt heißer Sport-Frühling: Für fast alle Basketballer aus Oldenburg hat die Saison 2019/2020 durch die Coronavirus-Krise ein jähes Ende gefunden. Während die Aussetzung der Spiele in der Bundesliga in dieser Woche bis mindestens zum 30. April verlängert wurde, ist der Betrieb in der ProA, der ProB, den Regionalligen wie in allen Spielklassen auf Landesebene komplett eingestellt worden.

„Die Entscheidungen werden aus gesundheitlicher und gesellschaftlicher Sicht uneingeschränkt für richtig gehalten“, sagt Klaus Kertscher aus der Führungsspitze des OTB: „Sie schmerzen aber besonders die Aktiven und Teams, die in dieser Saison leistungsmäßig besonders vielversprechend unterwegs waren.“

Beim Turnerbund sei da zuallererst die weibliche U-18-Mannschaft zu nennen, meint Kertscher. „Wir sind mit Beendigung des Spielbetriebes offiziell zum Meister der Landesliga Niedersachsen erklärt worden“, sagt Frank Richter, der das Team mit Petra Gerdes trainiert. Vielleicht wäre der Titel aber noch etwas mehr wert, wenn die OTB-Mädchen (5:0 Siege) im letzten Spiel gegen Verfolger BBC Osnabrück (4:1, Hinspiel: 47:63) auch noch einmal ihre Stärke hätten beweisen dürfen. Das finale Duell sollte am 14. März stattfinden, doch kurz zuvor hatte das Coronavirus die Sport-Welt schon weitgehend und nachhaltig lahmgelegt.

Während die U-18-Mädchen die Niedersachsenmeisterschaft nahezu und das Ticket zu den Titelkämpfen auf norddeutscher Ebene definitiv in der Tasche hatten, waren auch die U-14-Jungen auf bestem Wege. „Die Jungs hatten die Landesliga West souverän und ausnahmslos mit hohen Siegen beendet“, erklärt Kertscher und ist sich sicher, dass diese am 21. und 22. März mit Heimrecht beim Duell der besten sechs ersten Mannschaften dieser Altersklasse „gute Chancen auf die Landesmeisterschaft und eventuell sogar mehr“ gehabt hätten.

Auch in anderen Alterskategorien hatten sich die OTB-Talente einiges vorgenommen für Landesmeisterschaften und Bundes-Bestenspiele. Für Enttäuschung sorgt außerdem die Absage des Ostertrips zu Europas größtem Jugendturnier nach Wien. „Gut, dass den Jugendlichen die Basketball-Zukunft offen steht“, meint Kertscher.

Die Senioren-Bestenspiele auf Bundesebene fallen ebenfalls ausnahmslos aus. „Auch das Ü-65-Turnier, das am 9. und 10. Mai in Oldenburg stattgefunden hätte“, berichtet Kertscher als Organisator mit Bedauern. Die Gästeteams hätten sich auf die Stadt „und besonders auf den Teamabend auf dem Schiff auf dem Zwischenahner Meer gefreut“.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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