Oldenburg /Bremen Nachdem sie zum Abschluss eines turbulent, temperamentvoll wie tatendurstig verlebten Jahres die Zuschauer bei zwei Stationen vom „Feuerwerk der Turnkunst“ mit ihrem Können beglückt haben, steckt die „New Power Generation“ schon mitten in den Vorbereitungen für eine neue Choreographie. Wie beim Tournee-Auftakt in Oldenburg standen die Show-Asse von SW Oldenburg auch in Bremen zweimal auf der großen Bühne.

Neuerung begeistert

„Wir sind bereits in der Planung für 2020“, verrät Trainer Manuel Karczmarzyk, dessen Formation die insgesamt vier Auftritte noch einmal genoss. Wie in den Vorjahren hatte sich die „New Power Generation“ beim Landesfinale des „Rendezvous der Besten“ nicht nur das Ticket für das Bundesfinale gesichert, sondern auch die Teilnahme als Lokalgruppe beim „Feuerwerk der Turnkunst“.

Um in Oldenburg und Bremen eine perfekte Vorstellung bieten zu können, hatten sich die 27 Teammitglieder vor den Weihnachtsferien akribisch auf die großen Auftritte vorbereitet. „Das ein wenig mehr Arbeit wartete, machte die Sache besonders spannend“, meint Manuel Karczmarzyk mit Blick auf die Neuerung, die für die „Opus-Tournee 2020“ eingeführt wurde. Erstmalig wurde die gesamte Show von einer Live-Band musikalisch begleitet – auch die Lokalstars, die an jedem Tourneeort perfekt in die Show integriert werden.

„Wir haben die Herausforderung gern angenommen. Zuerst waren die Aktiven ein wenig skeptisch, aber es hat nicht lange gedauert, da sprühten alle vor Ideen“, erzählt Trainerin Christiane Karczmarzyk und ergänzt: „Und es wurde eine fantastische Choreographie, passend zu den Klängen von Opus auf die Beine gestellt.“

Dass die Musik nun auch für die Lokalgruppen aus der Feder von Musikproduzent Rick Jurthe stammt und die Formationen so noch stärker in die Darbietungen des internationalen Ensembles eingebunden sind, begeistert auch ihren Ehemann.

Die Lokalgruppen seien so ein „echter“ Teil des Ensembles“, meint Manuel Karczmarzyk zu der Umgestaltung, die ebenso Platz gelassen habe, „um auch neue Showtalente wie die erst siebenjährige Mila Koschewitz, die neunjährige Sophia Haj-Bagheri und die elfjährige Jana Borm in die Show zu integrieren“.

Erlebnisturnfest im Mai

Für ihre Auftritte in Oldenburg und Bremen ernteten die 27 Sportakrobatinnen im Alter von 7 bis 45 Jahren großen Applaus wie Lob aus den Reihen des Tournee-Ensembles und von Regisseurin Heidi Aguilar. Nach dem Ausklang an der Weser gehen die Vorbereitungen für die neue Saison mit großen Schritten weiter. „Unsere neue Choreographie, die man dann auch beim Erlebnisturnfest im Mai in Oldenburg sehen kann, steht in den Startlöchern“, sagt Manuel Karczmarzyk.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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