Oldenburg /Berlin Timo Stodder war sogar in Berlin. Aber das Team des OTeV sei sich einig gewesen: „Nee, wir bleiben so zusammen“, gab Trainer Daniel Greulich später den allgemeinen Tenor wieder. Es klappte ohne Stodder, der für die Oldenburger als Ersatzmann auf der Meldeliste steht. Am Sonntagnachmittag gewannen sie das Kellerduell beim TC BW Berlin (jetzt beide 2:10 Punkte) mit 6:3.

Den ersten Saisonerfolg in der 2. Tennis-Bundesliga Nord holte sein Team laut Greulich mit der Einstellung: „Entweder wir schaffen das so zusammen oder nicht.“ Allein: Weil der Club an der Alster überraschend gegen Versmold gewann, müssen die OTeVer am Freitag (13 Uhr, Johann-Justus-Weg) das direkte Duell gegen die Hamburger (4:8) gewinnen. Sonst ist der Sprung auf den sicheren Nichtabstiegsplatz sieben nicht mehr möglich.

Nach dem 4:5 in Suchsdorf am Freitag hatte Oldenburgs Maxime Chazal (Frankreich) gesagt, alle hielten „fest zusammen, und wir können das schaffen. Das ganze Team wird sein Maximum für den Klassenerhalt geben.“ Einer schien das besonders ernst zu nehmen: Jonas König. Einem Break zu Beginn lief er den Rest des ersten Satzes hinterher (3:6). Er gewann aber den zweiten gegen Friedrich Klasen 6:4 – und siegte im Champions-Tiebreak 11:9.

Verbissen kämpfte auch Tillmann Erdbories gegen eine Niederlage, musste sich aber Niclas Braun trotz drei abgewehrter Matchbälle geschlagen geben (2:6, 5:7). Zugang Juan Pablo Paz, Nummer 379 der ATP-Weltrangliste, erledigte seine Aufgabe „sehr professionell“ (Greulich) und bezwang Bastian Wagner (ATP 832). Obwohl der Argentinier mehrere Breakbälle abwehrte, setzte sich Paz ungefährdet durch (6:2, 6:3).

Chazal (ATP 334) bezwang den Serben Miljan Zekic (ATP 316) 6:3, 7:5. Chazals Landsmann Florian Reynet verlor 4:6, 6:3, 4:10 gegen Laslo Urrutia Fuentes (Chile, ATP 589). Konsterniert zeigte sich Greulich von der Leistung Mattis Wetzels. Der Oldenburger unterlag dem 19-jährigen Jesper Tull Freimuth 3:6, 2:6. „Er findet einfach nicht in die Saison, ist völlig ohne Selbstvertrauen“, sagte der Coach.

Im Doppel vertraute er Wetzel trotzdem. Und nach dem mit 7:6 gewonnenen ersten Satz gegen Wagner/Freimuth funktionierte bei Wetzel und Paz alles. Das fixe 6:0 sprang förmlich auf die anderen Plätze über. Chazal und Lasse Muscheites holten den entscheidenden Punkt (6:4, 6:4 gegen Zekic/Urrutia Fuentes), Reynet/König siegten 3:6, 6:4, 10:6 gegen Klasen/Braun.

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