Oldenburg Riesige Freude, pure Erleichterung, großer Stolz: Den Blicken der Oldenburger Spieler und Trainer waren nach dem geschafften Einzug ins Viertelfinale viele Emotionen abzulesen. Nach 40 Minuten Kampf in der ausverkauften Halle am Haarenufer lagen sich die Baskets Juniors/OTB am Sonntagabend in den Armen und feierten ihren 81:74 (41:46)-Triumph im entscheidenden dritten Duell der Playoff-Serie mit den Baskets Elchingen.

„Wir haben insgesamt eine super Einstellung gezeigt“, sagte Erfolgscoach Artur Gacaev nach dem intensiven Kräftemessen mit dem Vorjahresmeister aus Bayern. Dieser hatte nach einem ausgeglichenen ersten Viertel in der Folge spielerische Vorteile gehabt und vor dem finalen Spielabschnitt 62:53 geführt.

„Bei uns wollte im zweiten und dritten Viertel nichts fallen. Es war sehr anstrengend für uns, immer wieder ins Spiel zu finden“, blickte Gacaev zurück. Tatsächlich hatten die Gäste meist in Front gelegen, sich aber niemals zweistellig abgesetzt.

In einem beeindruckenden Schlussdurchgang riefen die jungen Oldenburger gegen den erfahrenen Gegner ihr großes Potenzial ab und drehten durch ein 28:12 das Spiel zu ihren Gunsten.

„Wir hatten Probleme gegen die Zonenverteidigung der Oldenburger und haben daraufhin zu viele Würfe genommen und verworfen“, meinte Elchingens Chefcoach Boris Kurtovic und zog ein faires Fazit. „Wir haben alles gegeben und sind in einem sehr ausgeglichenen Duell knapp geschlagen worden. Ich gratuliere den Oldenburgern zum Weiterkommen.“

Auch Gacaev betonte die Bedeutung der Zonenverteidigung, die vor allem im Schlussviertel gegriffen hatte. „Der Gegner fand dagegen kein Rezept und wurde so zu vielen Würfen gezwungen“, sagte der Trainer und richtete auch einen großen Dank an die Zuschauer: „Die Stimmung war fantastisch – die Fans haben uns immer wieder ins Spiel zurückgeholt.“

Beste Korbjäger der Partie waren Elchingens Brian Butler und Oldenburgs Marcel Keßen (beide 18 Punkte). Letzterer kam mit zehn Rebounds zu einem Double-Double. Auch seine Teamkollegen Robert Drijencic (16), Philip Zwiener und Jacob Hollatz (beide 11) punkteten zweistellig. „Alle haben sehr teamdienlich gespielt. Genau dieses Teamplay brauchen wir auch in der nächsten Runde“, blickt Gacaev nach vorn.

Das erste Viertelfinalduell der „Best-of-three“-Serie (zwei Siege nötig) bei den Bayer Giants Leverkusen, die in 22 Spielen in der Süd-Staffel nur einmal verloren und Schwelm im Achtelfinale 2:0 ausgeschaltet haben, findet am 26. März (Dienstag, 19.30 Uhr) statt.

Baskets Juniors/OTB: Keßen 18/1, Drijencic 16/1, Hollatz 11, Zwiener 11/1, Pruitt 9/2, Hujic 9/1, Hemschemeier 3/1, Panou 2, Isemann 2, Niehus, Papenfuß, Agbakoko.

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