Oldenburg /Barsinghausen Einen verdienten 3:1-Sieg haben die Oberliga-Fußballer des VfL am Samstag im Duell der beiden Regionalliga-Absteiger bei Germania Egestorf/Langreder gefeiert. Im vielleicht letzten Hitzeduell in diesem Sommer schossen Doppel-Torschütze Janek de Buhr und Jonas Siegert die Oldenburger 3:0 in Führung, bevor Jos Homeier kurz vor Schluss den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielte.

„Die äußeren Bedingungen waren grenzwertig. Bei den Temperaturen war es von uns Trainern fast schon unfair, von unseren Spielern zu verlangen, mehr zu investieren“, sagte VfL-Trainer Dario Fossi, dessen Elf aber sofort das richtige Mittel für die tropische Hitze fand: ein frühes Tor. Als sich de Buhr rechts im Strafraum der Egestorfer durchgesetzt und flach zurück auf Andre Jaedtke gepasst hatte, traf dieser die Kugel zwar nicht richtig, doch der Ball trudelte Siegert vor die Füße, der im Fünfmeterraum nur noch einschieben musste (5. Minute).

Danach zog sich der VfL zurück, während die Gastgeber das Spiel machen mussten, aber vor der Pause zu keiner klaren Tormöglichkeit kamen. Die Oldenburger beschränkte sich auf das Verwalten der knappen Führung und waren auch in der zweiten Halbzeit vor dem gegnerischen Tor gnadenlos effektiv. Nach einem Doppelpass mit Kai Kaissis ließ der laufstarke de Buhr Germanias Torwart Ole Schöttelndreier keine Abwehrchance und traf zum wichtigen 2:0 (60.).

Acht Minuten später gab es dann einen Schreckmoment für Fossi und sein Team. Bei einem Zweikampf fiel ein Egestorfer Kaissis auf den Knöchel, und der VfL-Spieler musste verletzt vom Platz. „Wir wissen noch nicht, ob etwas passiert ist. Wir müssen die ärztliche Untersuchung in den nächsten Tagen abwarten“, erklärte Fossi.

Seine Spieler zeigten sich von der Verletzung ihres Mannschaftskameraden unbeeindruckt. Nach einem Freistoß von Siegert aus dem rechten Halbfeld lief sich de Buhr am zweiten Posten frei und schob den Ball zum 3:0 über die Torlinie (75.).

Damit war die Partie eigentlich entschieden, doch der VfL brachte den Kontrahenten durch einen Konzentrationsfehler noch einmal ins Spiel zurück. Die Oldenburger verloren den Ball im Spielaufbau, ließen sich auskontern und kassierten das 1:3 von Homeier (85.).

„Da hätte es noch einmal eng werden können. Der Fehler vor dem Treffer war aber der einzige in der Schlussphase, so dass wir das 3:1 doch souverän über die Zeit bringen konnten“, freute sich Fossi über den zweiten Sieg und die nun sieben Punkte nach vier Spielen.

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