Oldenburg Schon vor ihrem letzten Heimspiel der Saison an diesem Sonntag (15 Uhr, Stadion Eyhauser Allee Bad Zwischenahn) können sich die Oldenburg Knights gegen die Kiel Baltic Hurricanes über ihre bisher beste Saison in der Regionalliga freuen. Damit gibt sich das Team von Trainer Holger Völling allerdings nicht zufrieden und wie schon im Hinspiel am vergangenen Wochenende wollen die Oldenburger auch diesmal wieder beide Punkte einfahren. Bei einer gleichzeitigen Niederlage der Braunschweiger gegen Tabellenführer Hamburg Pioneers würde dann sogar Platz vier winken und das nachdem man vor vier Wochen noch auf Platz sieben gelegen hatte.

Am Sonntag gehen die Knights erneut als Favorit ins Spiel und die Chancen stehen sogar noch besser als im Hinspiel (26:7). Zwar muss Völling diesmal auf Pascal Brinkers verzichten, aber dafür sind wieder Jannik Birk, Malte Hartwig sowie John Bornscheuer im Kader. Dies sollte der sicheren Abwehr zusätzliche Stabilität verleihen. Hinzu kommt noch Jackson Putnam, der nach der Rückkehr von Quarterback Justus Marterer wieder in der Defense eingesetzt werden kann, aber weiterhin eine Option auf der Spielmacherposition bleibt.

Da immer nur zwei Amerikaner gleichzeitig auf dem Feld sein dürfen, kann Völling durch die Rückkehr von Putnam in die Defense diesmal wieder Ray Tiller als Passempfänger einsetzen. Dass Quarterback Marterer Tiller gut in Szene setzen kann, dafür soll am Sonntag wieder die schon seit Wochen in Bestform auftretende Offense-Line sorgen. Zu den schweren Jungs gehört auch Rookie Nils Christophers. Mit 130 Kilogramm verteilt auf 1,91 Meter hat er geradezu Idealmaße für die Position des Left Guard. „Neben dem Sport im Fitness Studio war ich auf der Suche nach einem Teamsport, der zu mir passt. Zudem habe ich einen Ausgleich zu meinem Berufsalltag als Manager bei einem Automobilzulieferer gesucht, der eher am Schreibtisch, im Meeting oder in Telefonkonferenzen stattfindet“, erzählt Christophers. Anfang des Jahres war er zum offenen Probetraining der Knights gegangen, wo gleich Vollgas gegeben wurde. „Der Drill, die nötige taktische Spielübersicht, aber auch der Teamspirit haben mich sofort infiziert und als ich abends erschöpft ins Bett fiel stand für mich fest, dass ich weitermache und American Football selbst spielen noch viel mehr Spaß macht, als nur zuzuschauen“, so der Rookie.

„Als Left Guard ist es eine meiner Aufgaben den Quarterback zu schützen, um ihm beim Passspiel die nötige Zeit zum präzisen Wurf zu verschaffen“, erklärt Christophers seinen Job im Team: „Zudem blocken wir den Weg für das Laufspiel frei und umso größer das Loch in der Defense des Gegners klafft, umso leichter wird es für unsere Runningbacks oder den Quarterback, viele Yards im Laufspiel zu erzielen.“

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