OLDENBURG Bis auf den TuS Bloherfelde, dessen Spiel in Wahnbek abgesagt wurde, waren alle Oldenburger Kreisliga-Teams im Einsatz.

Türkischer SV - FSV Westerstede 2:2. Zwei verschenkten Punkten trauerte TSV-Trainer Cumhur Demir nach dem 2:2 gegen Westerstede hinterher. „Vom Spielverlauf her hätte es schon ein Dreier sein müssen“, sagte Demir. Seine Elf ging gleich zweimal in Führung: Zunächst traf Ertunc Sarigül (35.), später brachte Harum Cabuk den TSV erneut in Front (70.).

Westerstede antwortete jedoch mit dem 2:2, und der TSV konnte nicht mehr kontern. „Nach dem 2:1 hatten wir gute Chancen, das Spiel zu entscheiden. Momentan zeigt sich, dass wir zu Beginn der Saison etwas über unseren Verhältnissen gespielt haben“, meinte Demir.

TuS Eversten II - Viktoria Scheps 1:2. Äußerst unglücklich verlor TSE II. Die dominanten Platzherren waren in der 50. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter von Sebastian Strutz in Führung gegangen, vergaben aber zahlreiche Chancen. Scheps glich mit der ersten Torchance aus (76.) und profitierte von der Ampelkarte für Mathias Hockmann.

Drei Minuten vor Schluss nutzten die Gäste ihre zweite Chance zum Siegtreffer. „Wenn du unten stehst, verliert man halt solche Spiele. Ich habe aber gesehen, dass wir gegen Jeden mithalten können, wenn wir unsere Leistung abrufen“, kommentierte TSE-Trainer Tammo Reints.

SV Ofenerdiek - TuS Elsfleth 3:1. Den zweiten Sieg in Folge bejubelte der SVO und verschaffte sich dadurch etwas Luft auf die Abstiegsränge. „Wir können mit ruhigem Gewissen in die nächsten Wochen gehen“, sagte SVO-Trainer Oliver Gerdes. Arne Aits hatte den Gastgeber in Führung gebracht, doch Elsfleth glich noch vor dem Wechsel aus. In der 55. Minute sah Watscho auf Seiten des SVO die Rote Karte. In Unterzahl entschieden Nils Louwers und Tim Brunken das Spiel. „Spielerisch können wir mehr, aber Einstellung und Kampfgeist waren entscheidend“, sagte Gerdes.

GVO II - Bümmerstede 1:1. Beim Trainerdebüt von Thomas Absolon für GVO II waren die Gäste bis zur Pause deutlich überlegen. Doch einzig Helge Ommen traf. „Bei uns fehlte die Abstimmung, auch das Umschalten war verbesserungswürdig“, sagte Absolon und sah in der zweiten Hälfte einen verbesserten GVO, der durch einen verwandelten Foulelfmeter von Hendrik Heeren (69.) ausglich. „Es waren zwei verschiedene Halbzeiten. Wir haben uns den Punkt aber verdient“, resümierte Absolon.

Das sah BWB-Trainer Ingo Müller jedoch anders: „Die hatten keine Torchance. Der Elfmeter war ein Geschenk, weil das Foul – wenn es denn eines war – klar außerhalb des Strafraums war. Wir hätten klar gewinnen müssen.“

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