Oldenburg Im Juni 2013 war der SV Ofenerdiek für eine Nacht Bezirksligist, verzichtete aber auf den Aufstieg. Man wolle nicht durch die Hintertür in die Bezirksliga, hieß es damals vom Verein. Ohne einen Punkt in den beiden Spielen war SVO nach einer Spielumwertung Sieger der Aufstiegsrunde geworden. Nur ein Jahr später stieg die Mannschaft von Trainer Stefan Lang nach einer Katastrophen-Saison dann sogar aus der Kreisliga ab.

In der vergangenen Spielzeit stand SVO als Wiederaufsteiger sogar kurz vor dem Durchmarsch in die Bezirksliga, wurde auf der Zielgeraden aber noch von BW Bümmerstede von Platz eins verdrängt. „Das ist eine gefährliche Situation. Für unsere Gegner sind wir in jedem Spiel der Favorit. Wir müssen in jedem Spiel von der ersten Minute an hellwach sein“, warnt Lang vor Überheblichkeit.

Der SVO-Coach rechnet mit einer schwierigen Startphase. Sein Team ist erst seit drei Wochen wieder im Training und hat in Thomas Hortmann-Scholten und Alexander Müller schon zwei Spieler, die länger ausfallen werden. „Der August wird schwer, aber dann wollen wir richtig angreifen“, so Lang, dem im August auch noch einige Akteure urlaubsbedingt fehlen.

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Immerhin kann Lang auf ein eingespieltes Team bauen. Kein Spieler verließ die Ofenerdieker, die ihren Kader mit fünf Akteuren aus der eigenen U 19 ergänzten. Dazu kehrt Ole Milbrodt nach seinem Auslandsjahr zum SVO zurück. Lang machte den Routinier und Abwehrchef auch gleich zum Kapitän. „Wir haben unseren Kader verjüngt. Wir bauen und vertrauen auf die Nachwuchsspieler aus dem Verein“, erklärt der Trainer den Verzicht auf externe Zugänge. Die fünf Akteure haben in der vergangenen Saison auch schon Erfahrungen in der zweiten Mannschaft (1. Kreisklasse) oder Kreisliga gesammelt. „Wir wollen uns direkt für die neue Fusionsliga qualifizieren“, sagt Lang.

Taktisch will der SVO-Coach nicht viel ändern und die stark offensiv ausgerichtete Spielweise fortsetzen. Nach dem TuS Lehmden (92 Tore) war Ofenerdiek mit 91 Treffern das torhungrigste Kreisliga-Team. Dafür war die SVO-Abwehr nicht immer sattelfest, nur sechs Teams der Liga kassierten mehr Gegentreffer.

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