OLDENBURG OLDENBURG/LBL - In der Fußball-Kreisliga waren am Wochenende fünf Oldenburger Teams in Aktion. Die für Sonntag angesetzte Partie zwischen dem TuS Lehmden und VfL II wurden wegen des plötzlichen und unerwarteten Todes eines langjährigen TuS-Betreuers abgesetzt.

GVO Oldenburg II - FC Medya 0:3. „Realistisch gesehen hatten wir heute keine Chance. Wir haben gut gekämpft, mussten aber nach vier tollen Spielen mal wieder Lehrgeld zahlen“, analysierte der neue Interimstrainer Bernhard Kauffeldt. „Ich habe fast alle Spieler schon in der A-Jugend trainiert und kenne sie. Wir werden die Saison in Ruhe zu Ende bringen“, sagte Kauffeldt. Der Tabellenzweite Medya dominierte die Partie und war jederzeit Herr der Lage. Mit Tempofußball und teilweise schönem Kombinationsfußball zeigten die Gäste, dass sie zu Recht auf dem zweiten Platz rangieren, und gingen so der engen Manndeckung der Platzherren aus dem Weg. „Das war eine gute, mannschaftlich geschlossene Vorstellung“, war FC-Trainer Helge Hanschke zufrieden.

SV Ofenerdiek - TuS Bloherfelde 4:0. Im Stadtderby an der Lagerstraße waren die Platzherren aus Ofenerdiek das dominierende Team und siegten auch in der Höhe verdient. Zweimal Tim Brunken, der sich bei seinem zweiten Treffer verletzte und ausgewechselt werden musste, sowie Jan Sander und Arne Aits sorgten für den souveränen Erfolg des Tabellendritten. Allerdings waren die Gäste aus Bloherfelde wie schon unter der Woche (1:7 beim VfL II) mit dem letzten Aufgebot angetreten und nur mit elf Spielern dabei. „In dieser Woche war die Personalsituation einfach katastrophal. Das ist natürlich bitter, zumal natürlich auch eine Reihe von Stammspielern und Leistungsträgern unter den Ausfällen waren. In der nächsten Woche wird sich die Lage zum Glück wieder etwas entspannen“, fasste TuS-Trainer Andre Löhner zusammen.

TuS Westerloy - BW Bümmerstede 1:3. Am Freitagabend gewann Bümmerstede trotz fast 70-minütiger Unterzahl in souveräner Manier beim Abstiegskandidaten aus Westerloy. Tomek Alexandrowicz sah schon in der 25. Minute die Ampelkarte, weil er einen Freistoß angeblich zu früh ausgeführt hatte. „Völlig zu unrecht“, meinte BWB-Coach Kai Antonschmidt, da der Schiedsrichter den Ball zuvor schon freigegeben haben soll. Die Gäste blieben aber unbeeindruckt und führten zu diesem Zeitpunkt durch einen Sololauf von Stephan Gehrmann schon mit 1:0 (9.). Ein erneutes Solo von Gehrmann sorgte für das 2:0 (50.) und die Vorentscheidung in einer einseitigen Partie. „Wir hätten trotz Unterzahl noch höher gewinnen müssen. Das Einzige, was ich kritisieren kann, ist die mangelhafte Chancenverwertung“, war Antonschmidt zufrieden.

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