OLDENBURG OLDENBURG - Eine schmerzliche Niederlage kassierten die Kreisliga-Fußballer vom VfL II. Trotz überlegener Spielweise verloren sie das Derby gegen die GVO-Reserve mit 1:2 und damit erstmals auf eigenem Platz. Zudem fanden drei weitere Partien mit Oldenburger Beteiligung statt.

VfL Oldenburg II – GVO II 1:2. Die Platzherren waren dem Gegner vor allem in der ersten Halbzeit in allen Belangen überlegen, führten durch den Treffer von Shervin Khaledi zur Pause aber nur 1:0. Danach reichten der GVO-Reserve zwei Geniestreiche von Patrick Zierott, um den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Zunächst führte ein schnell ausgeführter Freistoß zum Ausgleich von Torben Witt (52.). Nur wenig später schlenzte er einen weiteren Freistoß in den Winkel. Die VfLer antworteten mit wütenden Angriffen, agierten aber zu ungestüm und hektisch. „Unverdienter kann man nicht gewinnen“, resümierte GVO-Coach Andreas Siepe.

TuS WesterloyFC Medya 3:1. Die Gäste dominierten und hätten bei konsequenter Chancenverwertung höher als 1:0 führen müssen. Westerloy wirkte verunsichert und ließ nur bei Standards Torgefahr aufblitzen. Trotz Gelb-Rot für Ferhat Akbas (44.) hatte Medya weitere Möglichkeiten, nutzte sie aber nicht. Die Gastgeber übernahmen zunehmend die Initiative und sicherten sich den Sieg. „Ab sofort geht es wohl nur noch um den Klassenerhalt“, hat FC-Coach Helge Hanschke den Titel nun abgeschrieben.

SV Ofenerdiek – FC Ra-stede 5:2. Die Gäste hatten zunächst die klareren Chancen. „Über einen 0:2-Rückstand hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Dann wäre es natürlich ganz schwer geworden“, so SVO-Coach Bodo Gucanin. Seine Elf führte zur Pause aber 2:1, wachte danach endgültig auf und rückte durch den letztlich auch verdienten Sieg bis auf zwei Punkte an Spitzenreiter TSV heran.

Krusenbuscher SV – Post SV 2:0. Im Kellerduell lieferten sich die Stadtrivalen eine ausgeglichene Partie. In Hälfte eins schoss Christian Bruns einen Handelfer neben das Tor. Zudem verpasste der KSV-Stürmer nach dem 1:0 von Mario Herold (53.) die Vorentscheidung, so dass Krusenbusch lange zittern musste. Ehe der eingewechselte Jan Struckmann in der Schlussminute alles klar machte, verhinderte Keeper Peter Geisler zweimal das 1:1. „Es keimt wieder Hoffung auf“, so KSV-Coach Günter Herold. Während Post weiter sieglos ganz unten dümpelt, stellte Krusenbusch den Anschluss zu den Plätzen her, die am Saisonende den Klassenerhalt bedeuten könnten.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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