OLDENBURG Für VfL-Torjäger Cüneyt Özkan ist seine persönlich bislang erfolgreichste Spielzeit in der Fußball-Oberliga jäh beendet. Wie am Freitag von Mannschaftsarzt Dr. Thomas Keese-Röhrs endgültig diagnostiziert wurde, hat sich der Stürmer (30 Saisontreffer) am Mittwoch im Nachholspiel beim SC Langenhagen kurz vor Ende der Partie einen Innenbandriss im Knie zugezogen. Damit fällt der Goalgetter nicht nur für das Heimspiel des VfL Oldenburg an diesem Sonntag (17 Uhr, Alexanderstraße) gegen Arminia Hannover aus, sondern für den Rest der Saison.

„Cüneyt ist natürlich todtraurig“, weiß der am Saisonende scheidende VfL-Trainer Frank Claaßen um die Gemütslage seines Leistungsträgers. „Er hatte einen Riesenlauf und wird uns in den letzten Spielen natürlich sehr fehlen.“ Dennoch ändert diese Personalie nichts an der Zielsetzung für die Partie gegen die abstiegsgefährdeten Hannoveraner.

„Natürlich wollen wir unsere beeindruckende Serie von neun Spielen ohne Niederlage auch gegen die Arminia fortsetzen“, betont Claaßen. Allerdings hat er für die zuletzt sieben Siege in Serie seiner Mannen auch keine rechte Erklärung: „Ehrlich gesagt, bin ich selbst überrascht, dass es so gut läuft – zumal ich ja immer mal wieder den einen oder anderen Spieler neu einbauen musste.“

Das wird gegen den Tabellen-13., der zurzeit nur wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber Lingen nicht auf einem Abstiegsrang steht, schon allein wegen des Ausfalls von Özkan der Fall sein. Für die Offensive bieten sich neben Mannschaftsführer Sebastian Ferrulli zurzeit vor allem Philipp McKennie, Malte Müller oder Aaron Thalmann an.

In der Defensive kann Claaßen derweil wieder auf den wiedergenesenen Stephen Attoh zurückgreifen. Dagegen fallen Renke Pflug (Quetschung im Knie) und Daniel Kulbatzki (Zerrung) weiterhin aus.

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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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