Oldenburg So richtig zufrieden sahen die VfL-Spieler nicht aus, als sie am Sonntag nach der Heimpremiere in der Fußball-Oberliga gegen den TuS Celle vom Kunstrasen im Stadion an der Alexanderstraße zur Kabine stapften. Dabei hatten sie gerade ihr Konto auf vier Zähler aufgestockt. Diese Bilanz hätten die Oldenburger vor eineinhalb Wochen sicher sofort unterschrieben. Doch nun haderten sie nach dem 0:0 gegen Celle, das dem 2:0 vor einer Woche bei Drochtersen/Assel folgte, ein wenig mit der eigenen Leistung.

„Vier Punkte sind nicht schlecht. Wir sind ein Aufsteiger und müssen erst einmal sehen, wo wir stehen“, sagte VfL-Abwehrspieler Gerrit Kersting. „Wir hätten uns den nächsten Dreier gewünscht, können mit dem 0:0 aber leben“, sagte sein Coach Ulf Kliche, während es für Uwe Hicksch klar ein Punktgewinn war. „Wir sind sehr zufrieden“, meinte der TuS-Coach und ergänzte: „Wir haben uns taktisch klug verhalten und hätten mit Glück, Geschick und etwas mehr Aggressivität früh in Front gehen können.“

Nach gerade einmal 80 Sekunden ließ sich Arne Luerssen, der mit Gerrit Kersting die Innenverteidigung des VfL bildete, von einem Gegenspieler überraschen, doch Kodo Kadir zögerte in der Mitte zu lange mit dem Abschluss. In der 8. Minute parierte VfL-Keeper Nils Reinke einen Kopfball von Tino Schröder.

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Die Gastgeber brauchten rund 20 Minuten, um sich auf das körperbetonte Spiel der Gäste einzustellen, erarbeiteten sich dann bei ausgeglichenem Ballbesitz aber vereinzelt gute Chancen. Kevin Kasper vergab die größte Möglichkeit, als er in der 33. Minute einen Kopfball aus fünf Metern völlig frei über das Tor setzte .

„Wir standen hinten sicher, haben es aber verpennt, vorne die Tore zu machen“, meinte Gerrit Kersting, der als linker Innenverteidiger eine starke Partie ablieferte. Der 21-Jährige setzte in der 58. Minute Daniel Kulbatzki (musste später mit Verdacht auf Oberschenkelzerrung raus) in Szene. Dessen Flanke von der linken Seite geriet aber etwas zu hoch, so dass Maximilian Klatte den Ball nicht mehr mit voller Wucht aufs Tor bringen konnte. Sein Kopfball wurde auf der Linie geklärt.

Eine weitere gute Kopfballgelegenheit hatte Stefan Noack (66.) nach einem Eckball, ehe Kai Broschinski eine der wenigen Chancen der Gäste vergab (75.). In der Schlussphase wurde das Spiel schließlich etwas nicklig. „Ein bisschen Tohuwabohu ist mir lieber, als wenn gar kein Feuer auf dem Platz zu sehen ist“, sagte Kliche dazu.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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