Oldenburg Mit 2:2 Punkten im Gepäck ist das Team von Tischtennis-Oberligist SWO von seinem Südniedersachsen-Trip heimgekehrt. Am Samstag holten die Oldenburger mit einem 9:3 beim direkten Konkurrenten MTSV Eschershausen zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf. Am Sonntag hätten sie dann aus einem guten fast ein sehr gutes Wochenende gemacht: In Göttingen verpassten sie nur ganz knapp einen Bonuspunkt (7:9).

„Alles in allem aber ein erfolgreiches Wochenende mit einer sehr guten Mannschaftsleistung“, freute sich Benjamin Ohlrogge: „Vor allem im Doppel läuft es nach den Umstellungen zur Rückrunde wie erhofft.“

MTSV Eschershausen - SW Oldenburg 3:9. Völlig überraschend gingen gleich alle drei Doppel an die Gäste, obwohl der Gegner nach eigener Angabe die „Sicherheitsvariante“ gewählt, also die starken Spitzenspieler Jacek Wandachowicz und Pawel Kibala als Doppel eins aufgestellt hatte. Doch Andre Stang und Nico Schulz setzten sich sicher gegen das polnische Duo durch, und die anderen SWO-Doppel erhöhten auf 3:0.

In der ersten Einzelrunde waren Wandachowicz und Kibala im oberen Paarkreuz nicht zu bezwingen. Beim 4:9 im Hinspiel hatten 4:0 Punkte für Eschershausen in der Mitte den Ausschlag gegeben, doch diesmal präsentierte sich das neue mittlere SWO-Paarkreuz hellwach. Johannes Schnabel gewann mit etwas Glück 11:9 im fünften Satz gegen Sören Schway. Heye Koepke erhöhte gegen Julian Heise auf 5:2. Ohlrogge und Schulz hatten dann gegen Andre Alshut und Julian Koch gar keine Probleme.

Nach Stangs 1:3 gegen Wandachowicz wurde es bei Hendrik Z’dun gegen Kibala hitzig: Vor allem die Aufschläge der Nummer zwei der Gastgeber in knappen Situationen gaben Anlass zu Diskussionen. Nach Abwehr eines Matchballs gewann Z’dun aber 12:10 im fünften Satz, ehe Koepke mit einem 3:0 gegen den durch einen gebrochenen linken Arm gehandicapten Schway den 9:3-Sieg perfekt machte. Damit punkteten für SWO: Koepke/Schnabel, Stang/Schulz, Z’dun/Ohlrogge, Z’dun, Koepke (2), Schnabel, Schulz und Ohlrogge.

Torpedo Göttingen - SW Oldenburg 9:7. Auch im zweiten Duell des Wochenendes ging SWO mit einer Führung in die Einzel. Lediglich die Göttinger Abwehr-Kombo Jan Holzendorf/Folker Roland war nicht zu bezwingen.

Danach spielten nicht alle Oldenburger so formstark wie am Vortag. Oben gingen alle vier Punkte deutlich an die Gastgeber Holzendorf und Ahmet Kösterelioglu. In der Mitte musste Schnabel sich zweimal recht klar geschlagen geben. Koepke konnte gegen den starken Ukrainer Oleksii Rybka nichts ausrichten, der 13-Jährige erhöhte aber immerhin mit einem 3:0 gegen Nils Hollung seine Rückrundenbilanz auf 4:2-Siege.

Wie erhofft hatten die Gäste aber Vorteile im unteren Paarkreuz. Dort gab es die Maximalausbeute von vier Siegen von Schulz und Ohlrogge gegen den Abwehrer Roland und Julian Koch.

So gingen Koepke und Schnabel mit der Chance auf ein 8:8 ins Enddoppel. Hier agierten die beiden Abwehrer Holzendorf und Roland aber zu ausgebufft und überlisteten die Oldenburger immer wieder mit ihren Schnittwechseln. „Leise Hoffnungen auf einen Punkt hatten wir schon, aber unsere Leistung lässt uns trotz der Niederlage optimistisch nach vorne blicken“, erklärte Ohlrogge. In Göttingen punkteten für SWO Koepke/Schnabel, Z’dun/Ohlrogge, Koepke, Schulz (2) und Ohlrogge (2).

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