Oldenburg Von diesem Wochenende an gibt es für die Fußballer des im Sommer in die Oberliga aufgestiegenen VfL keine unbekannten Gegner mehr. Zum Start der Rückrunde empfängt die Elf von Coach Ulf Kliche an diesem Sonntag (14 Uhr, Stadion Alexanderstraße) die Spielvereinigung Drochtersen/Assel, die in der Tabelle aktuell einen Zähler und zwei Ränge hinter den achtplatzierten Oldenburgern liegt.

„Jetzt stehen wir in der Pflicht“, sagt Kliche, dessen Team vor einer Woche eine ärgerliche 1:2-Niederlage gegen Ottersberg kassiert hatte. „Der Blick geht jetzt nicht mehr nach oben, sondern nach unten in der Tabelle. Wir haben noch nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz“, warnt der VfL-Coach. Falls Eintracht Braunschweig II in der Regionalliga den Klassenerhalt nicht schafft und SV Wilhelmshaven aufgrund des Zwangsabstiegs in der Oberliga an den Start geht, befürchtet Kliche mehr als vier Absteiger.

Das Hinspiel gegen Drochtersen hatte der VfL durch Tore von Kai Schröder und Nils Frenzel 2:0 gewonnen. Beide werden wie auch Julian Kersting aktuell wegen ihrer schweren Verletzungen schmerzlich vermisst. Fehlen werden am Sonntag auch Torwart Nils Reinke und der offensive Mittelfeldspieler Daniel Kulbatzki. „Vielleicht nehme ich gegenüber dem Spiel gegen Ottersberg einige Änderungen vor“, sagt Kliche, will sich aber nicht in die Karten schauen lassen. Gerrit Kersting und Kevin Kasper waren gegen Ottersberg in der Endphase eingewechselt worden und könnten nun an diesem Sonntag in der Startformation stehen.

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„Wir müssen wieder 90 Minuten eine gute Leistung abrufen, dafür müssen wir uns aber deutlich steigern“, fordert der VfL-Trainer nach der Pleite gegen Otterberg. „Dazu müssen die Spieler konsequenter im Torabschluss und auch in den Zweikämpfen sein“, mahnt er mehr Konzentration an.

„Die Mannschaft hat das Talent für die Oberliga“, meint Kliche, die Spieler müssten sich aber auch in der Spielintelligenz weiterentwickeln. Wenn ein Gegner wie zuletzt Ottersberg im Verlauf einer Partie taktische Änderungen vornehme, müssten die Spieler umgehend darauf reagieren, um weiter das Spiel zu bestimmen. „Ottersberg hatte die Außenbahnen verstärkt, dann hätten wir mehr durch die Mitte spielen müssen“, moniert Kliche.

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