Oldenburg Einen enttäuschenden Rückschlag musste das SWO-Sextett in der Tischtennis-Oberliga hinnehmen: Gegen den MTSV Eschershausen hatte sich der Aufsteiger einiges ausgerechnet, am Ende stand aber ein 4:9 auf dem Tableau. „In der Aufstellung kann man den Gegner auch schlagen, zumindest einen Punkt sollte man mitnehmen“, ärgerte sich Johannes Schnabel.

Die bis dahin sieglosen Gäste hatten schon vor dem Spiel auf ihrer Internetseite angekündigt, auf David Walter und den Ex-Oldenburger Viet Pham Tuan zu verzichten. Die Prioritäten der beiden Youngster hätten sich verschoben, hieß es dort, daher habe man sich mit den Spielern geeinigt, sie vom Spielbetrieb freizustellen. SWO musste Heye Koepke ersetzen, der beim DTTB-Top-24-Turnier aktiv war, in Daniel Bock stand aber guter Ersatz bereit.

Unter diesen Voraussetzungen waren die Gastgeber favorisiert und erwischten mit 2:1-Doppelsiegen auch einen guten Start. Im Einzel lief es allerdings gar nicht rund. Während die beiden Niederlagen von Andre Stang und Hendrik Z’dun gegen die starken Polen Pawel Kibala und Jacek Wandachowicz noch eingeplant waren, stellten die Niederlagen von Benjamin Ohlrogge, der im fünften Satz gegen Julian Heise zu viel Risiko ging, und Nico Schulz gegen Sören Schway schon eine leichte Enttäuschung dar.

Unten konnten die Gastgeber ihre Vorteile endlich in die nächsten Punkte umsetzen. Schnabel hatte keinerlei Probleme gegen Kurznoppenspieler Michael Podwonek, Bock mühte sich vier Sätze lang gegen Andre Alshut, gewann den fünften aber 11:2. Oben war wieder kein Kraut gegen die polnischen Spitzenspieler gewachsen, in der Mitte musste nun also unbedingt gepunktet werden, um noch einmal die Vorteile im unteren Paarkreuz nutzen zu können.

Ohlrogge provozierte aber zu wenig Fehler des sicheren Schway (0:3). Schulz führte nach schnellem 0:2-Satzrückstand im vierten Durchgang zwar 7:3 gegen Heise, brachte diesen Vorsprung aber nicht nach Hause, sodass das 4:9 feststand. „Vielleicht fehlte wieder nur ein Punkt, um die Chance aufs Abschlussdoppel zu haben“, haderte Schnabel: „So sieht das Ergebnis natürlich sehr schlecht aus.“

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