Oldenburg „EWG: Einer wird gewinnen“ – so lautete der Titel einer ARD-Quizsendung, die bis in die 80er Jahre das Samstagabend-Programm bestimmte. „BMG: Beide müssen gewinnen“ – unter diesem Titel könnte an diesem Freitagabend (Anstoß: 19.30 Uhr) das Oberliga-Derby der Fußballer des VfL (19 Spiele, 23 Punkte, 9. Platz) beim BV Cloppenburg (18, 19, 12.) stehen. Beide brauchen unbedingt Punkte, um sich von der Abstiegszone abzusetzen.

„Beide Mannschaften stecken in diesem Strudel – die Cloppenburger seit ihrem schlechten Saisonstart, wir seit einigen sieglosen Spielen“, meint VfL-Trainer Dario Fossi zur Ausgangslage. Sein Team ist durch eine Serie von sechs Spielen ohne dreifachen Punktgewinn in diese Situation geraten, obwohl sie fast immer zu überzeugen wusste.

Eine Austragung der Partie ist angesichts der aktuellen Witterungslage noch nicht sicher. „Findet das Spiel statt, wird es schwer. Der Boden wird sehr tief sein, die Oberfläche sehr seifig“, sagt Fossi: „Darauf müssen wir unser Spiel einstellen.“

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Die widrigen Bedingungen könnten auch Einfluss auf die Aufstellung haben. „Wenn ich in Cloppenburg meine Startelf gegenüber Osnabrück ändere, heißt das nicht, das einer schlecht gespielt hat“, erklärt Fossi mit Blick auf das 0:2 im ersten Siel nach der Winterpause beim VfL Osnabrück II, das durch einen Patzer von Keeper Felix Bohe eingeleitet wurde: „Die Mannschaft hat keine schlechte Leistung gezeigt und nur durch einen Riesenfehler verloren.“

Im Derby wird Philip Nauermann wieder zum Kader gehören, Gabriel Bierre ist ins Teamtraining eingestiegen. Es fallen Lucas Baumeister, Torwart Jannik Zohrabian, Julian Gläser und Daniel Isailovic aus. Letzterer ist nur als Co-Trainer dabei. „Er fehlt uns mit seiner Erfahrung an allen Ecken und Kanten. Er kann das Spiel beruhigen, er hat die Übersicht“, bedauert Fossi den Ausfall des Routiniers.

Die Cloppenburger gehörten für den VfL-Trainer vor der Saison zu den Aufstiegsfavoriten, auch nun traut er ihnen viel mehr als Platz zwölf (einen Rang vor der Abstiegszone) zu. „Sie hatten sehr viel Verletzungspech und konnten eigentlich nie auf ihr Stammpersonal zurückgreifen. Das ist schade für die Mannschaft und vor allem die Spieler“, meint Fossi. Trotz des Mitgefühls kann es aber nur ein Motto geben: „WWG – Wir werden gewinnen“.

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