Oldenburg Nach dem ersten Satz griff Daniel Greulich ein. Der Trainer des Oldenburger TeV ging zu David de Goede auf den Platz. Mit dem Wissen, dass das Duell des Niederländers mit Matthias Bähre beim Regionalliga-Auftakt gegen den Suchsdorfer SV schon vorentscheidenden Charakter haben könnte, versuchte Greulich, seinem Schützling die Gedanken an das soeben geschehene 3:6 zu nehmen und ihn zu einer Steigerung zu treiben. Dies gelang zwar vorübergehend, doch die Nummer vier des OTeV unterlag dem Schleswig-Holsteiner letztlich im Champions-Tiebreak und leitete damit die 2:4-Niederlage der Oldenburger Tennis-Asse ein.

In einem schwachen Match blieb de Goede im zweiten Satz dran und agierte zunehmend sicherer. Er gewann den Tiebreak 8:6 und führte im Champions-Tiebreak bereits 4:1. „Ich habe es bis zum Schluss nicht für möglich gehalten, dass David verlieren könnte“, sagte Greulich, als die Partie verloren war. „Bähre hat noch nie einen Match-Tiebreak gegen uns gewonnen.“ Der Kieler hatte aber nicht aufgesteckt und im entscheidenden Durchgang noch 10:8 gesiegt.

„Mit Davids Punkt habe ich am allermeisten gerechnet“, sagte Greulich. Anders lagen die Dinge bei Mattis Wetzel. Er hatte die Oldenburger am Samstagnachmittag zunächst durch ein 6:3, 6:1 gegen Dominik Bartels in Führung gebracht. Es war ihm trotz hartnäckiger Erkältung gelungen, den Aufschlag seines Kontrahenten zu attackieren und viele direkte Punkte mit seinem Return zu erzielen.

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Dennoch kam Greulich nach der ersten Einzelrunde nicht umhin, leicht pessimistisch auf den weiteren Verlauf des Punktspiels zu blicken. Im Gegensatz zu seinen Spielen für die University of Durham unter der Woche sah sich OTeV-Mannschaftsführer Michel Dornbusch einem gestandenen Profi gegenüber.

Der Schwede Markus Eriksson, bis Sonntag die Nummer 448 der Welt, entschied den ersten Satz 6:3 für sich – ehe Dornbusch aufdrehte. 6:1 hieß es danach für den Oldenburger, der im Champions-Tiebreak aber schließlich das Nachsehen hatte (9:11). „Die Engländer machen einen hervorragenden Eindruck“, lobte Greulich. Er meinte Dornbusch und Wetzel, die beide in Durham studieren.

„Jonas’ Gegner spielt so, dass man da nicht gut aussehen kann“, nahm der Trainer Jonas König in Schutz, der in der zweiten Einzelrunde an Position drei Florian Barth 1:6, 4:6 unterlag.

In den beiden Doppel-Partien des Duells mit dem Titel-Mitfavoriten gelang es dem OTeV, der zuletzt dreimal in Folge Meister geworden war, nicht mehr, das 1:3 in ein 3:3 umzuwandeln. „Wir hatten die Doppel eigentlich genau richtig aufgestellt“, sagte Greulich. Dornbusch und König schlugen Eriksson und Barth 6:2, 6:4. Aber Wetzel und de Goede verloren – wider Greulichs Erwartung – gegen Bartels und Bähre 4:6, 2:6. Suchsdorfs Nummer vier, also Bähre, werde jedes Jahr besser, erkannte Greulich, bezeichnete die 2:4-Niederlage als „sehr ärgerliche“ und ergänzte: „Außer Spesen nix gewesen.“

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