OLDENBURG Das Hildesheimer Team mit Lars Drantmann und Oliver Schaare verpasste das Halbfinale. Die Organisatoren ernteten viel Lob.

Von Moritz Döpke OLDENBURG - Auf 21 Spielfeldern in sechs Sporthallen gingen am Wochenende bei den deutschen Volleyballmeisterschaften der Senioren knapp 200 Spiele über die Bühne. Eine entsprechend große logistische Leistung hatte die Volleyball-Abteilung des Oldenburger TB als Ausrichter zu bewältigen. Berücksichtigt man den Einsatz beim Länderspiel Deutschland gegen Lettland (3:2) am Freitag mit, so waren etwa 70 Helfer an drei Tagen aktiv.

Über diese Unterstützung freute sich auch Hauptorganisator Ludger Fabian: „Es ist toll zu sehen, was alles möglich ist, wenn alle mit anpacken. Nicht nur der OTB, sondern auch andere Vereine haben uns unterstützt.“ Vor allem der Hundsmühler TV und der VfL Rastede gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf in ihren Hallen. Zusätzlich halfen einige Oldenburger Vereine mit Netzanlagen und anderen Materialien aus.

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Auch dank dieser tollen Unterstützung konnte der Spielwart des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), Werner Schaus, bei der zentralen Siegerehrung in der Haarenesch-Halle von einem „großartigen Turnier“ sprechen.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Niedersächsischen Volleyballverbandes (NVV), Jan-Dieter Warntjen, dem Vizepräsidenten Sport des DVV, Götz Moser, dem ersten Vorsitzenden des OTB, Benno Bünnemeyer, und Volleyball-Abteilungsleiter Jochen Steffen ehrte er bei großartiger Atmosphäre in der Halle die deutschen Meister in sieben Altersklassen.

Aus Sicht der OTB-Spieler Lars Drantmann und Oliver Schaare verlief das Turnier allerdings zumindest sportlich nicht so erfreulich. Die für den MTV Hildesheim startenden Spieler belegten mit ihrer Mannschaft den siebten Platz in der Altersklasse. Bereits in der ersten Partie trafen sie dabei auf den späteren deutschen Meister SV Reudnitz und verloren verdient mit 0:2.

Nach einem Sieg gegen Kriftel (2:1) ging es für die Oldenburger im MTV-Dress gegen Rotation Prenzlauer Berg bereits um den Einzug ins Halbfinale. Das mit ehemaligen Nationalspielern gespickte Team aus Berlin war jedoch an diesem Tag eine Nummer zu groß für die MTVer, die 0:2 verloren. Am Sonntag stand nach einer Niederlage gegen TSV Schmiden (0:2) und einem Sieg gegen TSV Starnberg (2:0) ein siebter Platz zu Buche.

Drantmann sah vor allem das Verletzungspech der Hildesheimer als Grund für das enttäuschende Abschneiden an: „Mit Peter Spieß fehlte uns ein wichtiger Mittelblocker, und ich selbst konnte nur Libero spielen“, so der Oldenburger, der aber dennoch im nächsten Jahr wieder voll angreifen will.

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