American Football
Nachwuchs mit Profis im Vollkontakt

Die Veranstaltung mit geladenen Trainern aus dem gesamten Bundesgebiet richtete sich vorwiegend an erfahrene Jugendspieler.

Bild: Arne Haschen
Fit am Football: Daniel Kregel (knieend rechts), 2. Vorsitzender der Sportjugend, freute sich über das große Teilnehmerfeld. Zu den Trainern gehörten auch die Profispieler Clifford Madison (2. von links) und David McCants (2. von rechts).Bild: Arne Haschen
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Richtig angreifen: Auch das Tackle-Training gehörte zum Ausbildungsprogramm am Flötenteich.Bild:
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Nadorst /Ohmstede Hinter der Sporthalle am Flötenteich ging es am Sonntag bei bestem Wetter amerikanisch zu: Die Sportjugend Oldenburg hatte zu einem Sommer-Camp eingeladen, bei dem junge Footballspieler Tipps und Training von Profis aus der ersten Football-Bundesliga bekamen.

„Das ist für uns ein Trendsporttag“, sagte Daniel Kregel, 2. Vorsitzender der Sportjugend. „Vor sechs Jahren gab es noch keine Jugendmannschaft in Oldenburg – mittlerweile haben wir mehrere.“ Insgesamt 32 Teilnehmer zwischen 12 und 18 Jahren waren gekommen, die meisten von ihnen Jugendspieler der VfL Oldenburg Knights oder der GVO Outlaws. Die Trainer des Summer Camps waren Bundesliga-Profis von Teams wie den New­ Yorker Lions aus Braunschweig oder den Berlin Rebels. Geübt wurden Bewegungsabläufe und der Kontakt mit anderen Spielern auf dem Spielfeld – Vollkontakt eben, oder Tackle-Football. „Es gibt auch den sogenannten Flag-Football, ohne Schutzausrüstung und Vollkontakt“, erklärte Kregel, „und das wächst momentan auch, weil es sehr kinderfreundlich ist.“ Sicherheit hatte jedoch auch beim trainierten Vollkontakt Priorität. Viele Anweisungen der Coaches richteten sich auf die Vermeidung von Risiken. Dazu gehörte auch regelmäßiges Trinken beim Tragen von Schutzausrüstung im Sonnenschein.

Kregel: „Wir wollen diese Veranstaltung Ende des Jahres wiederholen. Dann gerne auch für Neueinsteiger, die sich notwendige Ausrüstung dann leihen können – das Camp heute ist für Spieler mit Vorkenntnissen gedacht.“

Ein solcher Spieler ist Jannik Franke (17), der Ende letzten Jahres mit den niedersächsischen „Mustangs“ den DM Titel erkämpfte und daher amtierender deutscher Meister ist. „Ich bin zum Football gekommen, weil ich für Fußball zu klein bin“, erzählte Franke, der bereits fünf Jahre dabei ist, schmunzelnd. Er wird noch in diesem Jahr volljährig und damit zu alt für sein bisheriges Länderteam, will aber dabeibleiben: „Am liebsten würde ich für ein Jahr oder so in die USA gehen, um dort zu spielen.“ Das Summer Camp ist bereits das dritte Camp, das Franke mitmacht. „Football ist purer Disziplinsport“, sagte er, „aber mit der Freiheit, hier zu entscheiden, was man machen will.“

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