OLDENBURG Auch wenn die Junior Baskets in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) im Rennen um einen Playoff-Platz auf Schützenhilfe angewiesen bleiben, feierten sie den 76:70 (43:38)-Sieg gegen die Bayer Giants Academy aus Leverkusen ausgelassen. Durch den Erfolg vor gut 200 Besuchern am Haarenufer hielten die Oldenburger die theoretische Chance auf Rang vier lebendig; nun müssen sie aber nicht nur das letzte Spiel in Köln gewinnen, sondern auch auf Niederlagen von Bonn/Rhöndorf hoffen.

Ungemein intensive Partie

Eine nicht immer schöne, aber ungemein intensive und lange Zeit spannende Partie entwickelte sich zwischen den beiden Konkurrenten der Division Nordwest. Die Junior Baskets gingen gehandicapt in das wichtige Duell, denn die beiden Leistungsträger Haye Rosenbusch und Joscha Kolnisko waren grippegeschwächt. Mit unbändigem Siegeswillen und einer vorbildlichen kämpferischen Einstellung aber fing das Team-Kollektiv die individuellen Schwächungen auf.

Mit Courage auf dem Weg zum Korb und wichtigen Punkten im rechten Augenblick erspielten sich die Gastgeber einen 43:38-Pausenvorsprung und unterstrichen erneut, dass sie mit den Top-Teams ihrer Division auf Augenhöhe mithalten können.

Auch in Halbzeit zwei ließen sich die Oldenburger nicht aus dem Konzept bringen. Zugang Femi Oladipo setzte mit zwei Dunkings emotionale Höhepunkte, während die in der Vorwoche noch gescholtenen Alexander Witte (20 Punkte) und Daniel Iremiren (13) mit Nachdruck ihre Chance nutzten.

„Wer in dieser starken Liga Erfolg haben will, muss gerade in den wichtigen Spielen präsent sein. Nachdem gerade Alexander und Chiwendu das in Bonn nicht geschafft haben, ist ihnen heute eine sehr gute Antwort gelungen“, lobte Trainer Thomas Glasauer die beiden. Ebenfalls Verlass beim Körbewerfen war auf Daniel Iremiren (16 Punkte).

Gute Teamarbeit

Entscheidend für den Sieg war letztlich aber auch, dass Spieler wie Kevin Smit oder die beiden angeschlagenen Kolnisko und Rosenbusch ihre Rolle ausfüllten und als Team gegen einen beileibe nicht schlechten Gast aus Leverkusen dagegen hielten.

Träte Oldenburg auswärts so entschlossen auf wie am Haarenufer, müsste niemand um eine Playoff-Teilnahme bangen. Da aber in der Fremde nur zwei Siege gelangen, könnte es in der Gesamtbilanz in dieser Saison nicht reichen. Wenn sich Bonn/Rhöndorf am Mittwoch in Leverkusen durchsetzt, wäre der Oldenburger Traum beendet.

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