Oldenburg Zügig fräst sich die CNC-Maschine durch einen Block Balsaholz. In dem Kasten entsteht das wenige Gramm leichte Chassis eines Rennwagens. Mindestens acht Stück davon brauchen Jonas, Linus und Jakob. Damit wollen die Schüler des Gymnasiums Eversten im März bei dem Konstruktionswettbewerb „Formel 1 in der Schule“ auf Landesebene in Lüneburg bestehen (die NWZ  berichtete). Veranstalter sind neben Nordmetall und Siemens u.a. auch Formel-1-Teams wie Ferrari, Mercedes und Red Bull.

Die Schüler nennen ihr Team „Efficien-C-Force“. Dort gibt es eine klare Rollenverteilung: Jonas Bokelmann konstruiert den kleinen Flitzer. Der ist etwa 20 Zentimeter groß und wird von einer Gaspatrone angetrieben. Die beschleunigt ihn auf bis zu 120 Stundenkilometer. Über eine Distanz von 20 Metern fährt er auf gerader Linie, dann wird er von Handtüchern gestoppt.

Zehn Teams aus Niedersachsen nehmen an dem Wettbewerb teil, darunter auch die „GEO-aner“ vom selben Gymnasium als Junior-Team. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in die nächste Runde kommen und in einem deutschlandweiten Wettbewerb antreten“, sagt Jonas.

Für die Lackierung des Wagens und auch für eine Präsentation des Teams, dessen Fahrzeug und seiner Entwicklung ist Linus Decker zuständig. Diese ist bei dem Wettbewerb in Lüneburg gefordert.

Um den Kontakt mit Sponsoren kümmert sich Jakob Austermann. Insgesamt benötigen die drei 1500 Euro, etwas mehr als die Hälfte haben sie schon. Grund für den hohen Preis: Um Gewicht zu sparen sollen Spoiler, Räder und Radlager von einem 3-D-Drucker aus Carbon gefertigt werden.

Der Wagen soll später per Fernsteuerung gestartet werden. Wer den Startknopf drücken darf, steht noch nicht fest. „Bei einem Reaktionstest, zur Bestimmung des Starters, waren wir alle gleich schnell“, erzählt Jakob. Unterstützt werden die Schüler der 10. und 11. Klasse bei dem Projekt von Lehrerin Susanne Paul.


     www.f1-oldenburg.jimdo.com 
Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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