OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga gab es folgende Ergebnisse:

BW Bümmerstede - FC Medya 2:1. Einen äußerst glücklichen Sieg fuhr BWB ein. Benjamin Epp traf in der 90. Minute zum 2:1. Zuvor hatte Timo Fietzek die Platzherren nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit dem Pausenpfiff in Führung gebracht. In der zweiten Hälfte spielte nur noch Medya, das aus akuter Personalnot mit Feldspieler Yanc im Tor agierte und kurz vor dem Anstoß noch Spieler aus der zeitgleich aktiven Zweiten an den Dwaschweg beordern musste, um überhaupt elf Mann auf den Platz schicken zu können.

Medya hatte schon vier Großchancen, bevor Lars Gruhlke zum 1:1 einschoss (68.). Auch danach war Medya dem Sieg näher, doch BWB-Torwart Lars Husemann zeigte ein ganz starkes Spiel und verhinderte mehrmals den Rückstand. „Das Spiel muss man verlieren. Wir waren zwar ersatzgeschwächt, aber das ist keine Entschuldigung für diese Leistung“, zeigte sich BWB-Trainer Ingo Müller nur mit dem Ergebnis zufrieden.

Stinksauer war dagegen Medya-Teamchef Erol Yurt auf Trainer Stefan Fischer, der einfach nicht zur Partie erschienen war und sich auch bis Sonntagabend noch nicht dazu geäußert hatte. „Berufliche Gründe hin und her, das ist peinlich hoch drei und hat die Mannschaft, die sich bei BWB toll verkauft hat, nicht verdient – so viel ist sicher: Stefan Fischer wird nicht mehr bei uns auf der Bank sitzen“, betonte Yurt. Er wird nun selbst bis auf weiteres wieder das Zepter als Trainer übernehmen. „Wir suchen jetzt einen geeigneten Nachfolger, Interessenten können sich gerne bei uns melden.“

Post SV - Viktoria Scheps 1:0. Ein Tor von Shervin Khaledi aus der 11. Minute ermöglichte Post den zweiten Saisonsieg. In einem ausgeglichenen Spiel versuchte Scheps, nur durch lange Bälle und Standardsituation gefährlich zu werden, doch die Post-Defensive war in diesen Situationen sehr aufmerksam. „Ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Ein gutes Pferd springt halt nur so hoch, wie es muss“, merkte man Post-Trainer Jo Alder die gute Laune an.

TuS Eversten II - SC Ovelgönne 4:1. Erleichterung in Eversten: Im vierten Spiel gab es für die Mannschaft von Trainer Tammo Reints die ersten drei Zähler. Niklas Kohlmorgen brachte die zu Beginn nervösen Gastgeber in Führung – und damit mehr Sicherheit ins Spiel. Schon vor der Pause hätte TSE erhöhen können, machte dann aber kurz nach dem Wechsel durch zwei Tore von Temo Aslan und einen Treffer von Maurice Gatzke den Sack zu. „Der Sieg hätte auch durchaus höher ausfallen können. In der Defensive hat die Umstellung aufs alte System mit einem Libero die gewünschte Sicherheit gebracht“, so Reints.

SSV Jeddeloh II - SV Ofenerdiek 2:1. Eine unglückliche Niederlage kassierte der SVO am Freitagabend in Jeddeloh. Erst in der Nachspielzeit erzielte Dennis Wieting den Siegtreffer für den SSV II. „Wir haben dennoch ein wirklich gutes Spiel gezeigt und alles investiert“, lobte Trainer Oliver Gerdes. Jeddeloh war in der ersten Hälfte leicht überlegen. Dies änderte sich im zweiten Abschnitt. Die Führung von Daniel Herbergs (29.) glich Ofenerdieks Stephan Schroer zum zwischenzeitlichen 1:1 aus (49.). „Ein Punkt wäre verdient gewesen“, sagte Gerdes.

SV Eintracht - Kickers Wahnbek 3:3. Einen unerwarteten Zähler erkämpfte Aufsteiger Eintracht beim 3:3 gegen Kickers Wahnbek. Tim Robotta hatte den SVE per direkt verwandeltem Freistoß in Führung gebracht (25.). Enis Stubbla glich aus (33.). David Krogmann (42.) und Dennis Pollmann (70.) – durch einen Strafstoß nach Foul an Steffen von Deetzen – schraubten das Ergebnis dann gar auf 3:1 für den krassen Außenseiter. Durch einen „sehr fragwürdigen Foulelfmeter“ (SVE-Trainer Andreas Elter) brachte Heiko Zander Wahnbek wieder auf 2:3 heran (77.). Stubblas 3:3 (82.) verhinderte die Sensation. „Kickers war die bessere Mannschaft, aber wir haben mit Kampf dagegen gehalten“, sagte Elter: „Mit dem Punkt bin ich sehr zufrieden.“

SW Oldenburg - FC Ohmstede 2:2. Ein packendes Spitzenspiel erlebten die Zuschauer in Sandkrug. Oliver Kleinhans brachte SWO früh in Führung (2.). Christian Krage glich jedoch für den FCO aus (52.). In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Wegen angeblichen Nachtretens sah Krage Rot, worüber sich der bereits ausgewechselte Lutz Gramberg derart erregte, dass auch er Rot sah (82.).

In doppelter Unterzahl schaffte Ohmstede durch Michael Kaudasch das 2:1 (86.). Durch einen umstrittenen Freistoß glich Manuel Wellmann jedoch noch aus (89.). „Beide Teams wollten bis zum Schluss den Sieg“, lobte SWO-Trainer Dirk Kleinhans.

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