OLDENBURG Nur der FC Medya und Bloherfelde konnten aus Oldenburg am Wochenende in der Fußball-Kreisliga drei Punkte einfahren.

FC RastedeSV Eintracht 2:0. Der SV Eintracht rutscht immer tiefer in die Abstiegszone. In Rastede war die Mannschaft von Trainer Sascha Hagen nur 25 Minuten spielbestimmend, dann musste Malte Hengstmann mit einer Knieverletzung vom Platz. Zehn Minuten vor Schluss auch Libero Björn Zielke (Zerrung). Das Tor des Tages, wenn nicht das des Monats, schoss Christian Spielvogel in der Nachspielzeit: Rastedes Kapitän jagte einen Freistoß aus rund 35 Metern ins Tor. „Ein Schuss wie ein Strich. Latte, Pfosten, Boden, drin“, berichtete Hagen. „So ein Tor macht der in 100 Jahren nicht mehr.“ Kurz danach fiel noch das 2:0.

Viktoria Scheps – FC Medya 1:1. Unschlagbar scheint Spitzenreiter Medya in dieser Saison zu sein. Da lag die Elf von Trainer Lutz Hofmann in Scheps mit 0:1 hinten, hatte nach zwei Ampelkarten nur noch acht Feldspieler auf dem Rasen – und trotzdem gelang dem zur Pause eingewechselten Taner Barispek in der Nachspielzeit noch der Ausgleich. Verdient, weil Medya nach verschlafener erster Hälfte nur noch auf ein Tor spielte und der Treffer laut Hofmann „eine Frage der Zeit“ war: „Es sieht so aus, als ob wir diese Saison immer eine Antwort haben.“

GVO II – Ovelgönne 0:1. Eine überraschende Niederlage setzte es für GVO II gegen das Schlusslicht. Damit geht für die Truppe von Trainer Darius Mandok der Abwärtstrend in der Rückrunde weiter. In fünf der vergangenen sechs Spiele erzielte GVO keinen eigenen Treffer. „Wir haben vorne keinen Knipser. Dazu fehlt bei vielen Spielern eine Weiterentwicklung. Momentan werden uns die fußballerischen Grenzen aufgezeigt“, war Mandok frustriert.

SV OfenerdiekTuS Bloherfelde 0:5. Einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden Kantersieg landete Bloherfelde. Im Stadtderby beim SVO dominierten die Gäste von Beginn an und führten nach 35 Minuten schon mit 3:0. „Vielleicht haben einige gedacht, dass der Klassenerhalt nach den guten Spielen zuletzt zum Selbstläufer wird. Wir haben uns heute präsentiert wie ein Absteiger“, wetterte SVO-Trainer Oliver Gerdes. Zu allem Überfluss sah sein Schlussmann Schwedland mit dem Halbzeitpfiff wegen einer Notbremse Rot.

In der zweiten Hälfte verwaltete Bloherfelde die Führung. „Nach dem schwachen Rastede-Spiel war das eine Trotzreaktion meiner Mannschaft, wie sie sich ein Trainer nur wünschen kann“, lobte Bloherfeldes zufriedener Trainer André Löhner.

BW BümmerstedeSV Brake II 3:1. Wenig überzeugend, aber insgesamt souverän nahm der Tabellenzweite Bümmerstede die Hürde Brake II. Die abstiegsbedrohten Gäste präsentierten sich offensiver als erwartet, doch die Blau-Weißen spielten ihre Stärke bei Standardsituationen aus. So resultierten das 1:0 und 2:0 durch Ommen und Ludwig jeweils aus Eckbällen. Nach dem Anschlusstor entschied Adamovic mit einem sehenswerten Fernschuss die Partie. „Spielerisch geht bei uns momentan nicht viel, aber es ist wichtig, auch solche Spiele zu gewinnen“, sagte BWB-Trainer Ingo Müller.

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