Oldenburg Nach vier Jahren gehört der noch junge Silvesterlauf bereits fest zum Oldenburger Sportjahr. Mit 738 Aktiven gab es trotz des stürmischen Wetters eine Rekordbeteiligung. Für die meisten Läufer stand dabei der Spaß im Vordergrund bei der Verabschiedung des alten Laufjahres. Familien gingen komplett auf die Strecke, wie die Kendziorras aus Eversten oder die Diercks aus Ofenerdiek über fünf Kilometer. Die Jüngsten beim Bambinilauf waren gerade drei Jahre alt, wie Inken Willerbach und Liron Cordes. Die ältesten waren Arno Zech (77) vom TuS Eversten über fünf Kilometer und Günter Witte (78) vom 1. TCO „Die Bären“, der wie immer die zehn Kilometer lief und noch deutlich unter einer Stunde im Ziel war.

Das Maradona-Gedächtnisteam „Die Hand Gottes“ feierte Silvester schon auf der Strecke, machte Pausen, um mit Sekt anzustoßen, und lief mit brennenden Wunderkerzen durchs Ziel. Andreas Scheinert vom SV Ofenerdiek lief wie in den Vorjahren im feinen Zwirn und gelber Krawatte.

Viele Läufer von weit her nutzten den Silvesterbesuch in Oldenburg für einen Start, so Johann Höfker aus Kempen (früher Läufer beim DSC), die Oldenburgerin Anja Erlach, die in Würzburg studiert und ihren Freund gleich mit auf die Strecke nahm, und Katja Kanditt, die Urlaub an der Nordsee macht und mit ihren Kindern Kira und Finn am Lauf teilnahm.

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Der Schlagzeuger Philipp Arndt fiel mit Grippe für den Lauf und für „Carmina Burana“ im Staatstheater aus. Dafür meldeten drei Orchestermusiker nach: Nicolas Sahler (Bratsche), Andreas Heuwagen (Schlagzeug) und Johannes Birk (Horn). Jens Pfaff (Fagott) freute sich über seine zweitbeste Zeit über die zehn Kilometer und über die gute Stimmung danach im Theater: „Ich spiele nie lockerer, als nach einem Lauf, ganz entspannt und voll konzentriert. Eigentlich müsste ich immer vorher laufen“.

Jost Schütte ließ sich bei der Siegerehrung ablösen, um sich mit seiner Frau „Carmina Burana“ anzuhören und anzusehen. „Das war eine tolle Aufführung“, sagte er.

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