OLDENBURG Am Rande der Stadtmeisterschaften in der EWE-Arena äußerten sich einige Fußball-Trainer kritisch zum neuen Turniermodus. Andere befürworteten das neue System mit einer Vorqualifikation, in der sich drei Kreisklassisten für die Vorrunde am Sonnabend qualifizieren. Vor allem aber die schwachen Zuschauerzahlen standen bei vielen im Mittelpunkt der Diskussion.

Kai Antonschmidt (BW Bümmerstede): „Mit der Austragung in der EWE-Arena hat man sich keinen Gefallen getan. Die Stimmung am Sonnabend war auf dem Tiefpunkt, auch Sonntag wurde es nicht viel besser. Ich würde vorschlagen, wieder in eine kleinere Halle zu wechseln, wie es früher am Brandsweg war.“

Lutz Hofmann (FC Medya): „Sportlich ist die Vorrunde sicherlich auf einem höheren Niveau gewesen, dafür blieb die Stimmung total auf der Strecke. Außerdem habe ich sehr viele Randstimmen wahrgenommen, die sich kritisch über die hohen Eintritts- und Verzehrpreise geäußert haben.“

Jo Alder (Post SV): „Dass die Vorrunde am Sonnabend bereits vormittags beginnt, wertet sie ab, da kaum Zuschauer kommen und ohne die Kreisklassen-Teams keine Stimmung in der Halle aufkommt. Es war früher schließlich ein Highlight für jede Mannschaft, hier anzutreten. Wittsfeld zum Beispiel hat immer tolle Fans mitgebracht, die für richtig Stimmung gesorgt haben.“

Helge Hanschke (TuS Eversten): „Ich finde den neuen Modus durchaus sinnvoll, da es nicht mehr zu so langen Pausen am Sonnabend kommt, man schnell durch ist und nicht den ganzen Tag in der Halle verbringt. Unser Sieg gegen den VfB war natürlich ein tolles Highlight. Insgesamt finde ich aber, das teilweise viel zu hart agiert wird.“

Andre Löhner (TuS Bloherfelde): „Ich möchte den kleineren Mannschaften wirklich nicht zu nahe treten, aber der neue Modus führte zu einem besseren Niveau schon am Sonnabend, so dass ich ihn grundsätzlich für gut halte.“

Oliver Gerdes (SV Ofenerdiek): „Ich finde es schon sehr schade für die kleinen Mannschaften, die sich immer auf dieses Turnier gefreut haben, um sich zu präsentieren. Unser Auftreten war ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Wir haben zwar viele Möglichkeiten gehabt, sie aber nicht genutzt.“

Lutz Gramberg (FC Ohmstede): „Es kommt wirklich kaum Stimmung auf, aber für mich ist die Halle eh nicht so wichtig. Wir müssen uns voll auf die Rückrunde in der Bezirksliga konzentrieren.“

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