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OLDENBURG Seit Freitagnachmittag ist es amtlich: Das für diesen Sonnabend angesetzte letzte Spiel des Jahres der Oberliga-Fußballer des VfB Oldenburg fällt aus. Eine Platzbegehung im Stadion des SV Bavenstedt ergab, dass die Partie aufgrund der Unbespielbarkeit des durch die vielen Regenfälle der vergangenen Tage völlig aufgeweichten Platzes abgesetzt werden muss. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Trainingspause folgt

Somit kann sich die Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer, die als Tabellenzweiter hinter Spitzenreiter TSV Havelse überwintert, am Sonnabendabend völlig ausgeruht zur Weihnachtsfeier im Restaurant „Schöne Aussichten“ begeben. Danach folgt eine kleine Trainingspause, ehe nach dem ersten Hallentraining der VfBer am Montag, 28. Dezember, drei interessante Hallenfußball-Termine für die Blauen anstehen.

Los geht es am Mittwoch, 30. Dezember, mit dem hochkarätig besetzten „Cup der Öffentlichen Versicherungen“ in der Weser-Ems-Halle. Dort treffen die Oldenburger ab 14 Uhr in Gruppe B auf den Erstligisten Schalke 04 und den niederländischen Ehrendivisionär Vitesse Arnheim. „Natürlich wollen wir uns dort wieder ordentlich aus der Affäre ziehen“, betont Zinnbauer, der allerdings auf Hallenspezialisten wie Steve Sam, Leo und Alex Baal (alle verletzt) sowie David van der Leij und Waldemar Kowalczyk (beide im Urlaub) verzichten muss.

Seit Freitag steht auch fest, auf wen die Oldenburger als Titelverteidiger beim Hallenfußball-Turnier des Ligarivalen BV Cloppenburg am Freitag, 8. Januar, treffen. Die Auslosung ergab, dass der VfB in Gruppe A gegen den VfL Oythe, Bayer Leverkusen II und die U 23 des SC Heerenveen (Niederlande) spielt. In Gruppe B muss sich der BVC mit dem SV Wilhelmshaven, dem FC Oberneuland und Werder II auseinander setzen.

Nach dem Trainingslager in Magdeburg (9. bis 12. Januar) will der VfB noch seinen Titel bei der Oldenburger Stadtmeisterschaft im Hallenfußball (15. bis 17. Januar) verteidigen.

Runder Tisch im Frühjahr

Vor dem ersten Saisonspiel im neuen Jahr – am 7. Februar gegen Bückeburg – steht dann noch der Runde Tisch mit Vertretern des VfB, der Polizei, des Sicherheitsdienstes und der Fans auf dem Programm. Vor allem wegen der Vorkommnisse beim Derby gegen Kickers Emden – die NWZ berichtete – und der rigiden Vorgehensweise der Polizei, die von vielen Betroffenen bei diesem Risikospiel als völlig überzogen bewertet wurde, ist auch die friedliche Fanszene des VfB in Aufruhr. So folgte einem Sitzstreik beim Emden-Spiel in der Partie gegen Osnabrück II gar der Boykott eines Teils der treuesten Fanklientel des VfB, was zur Minuskulisse von nur 1055 Zuschauern führte.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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