Oldenburg Ein neues Konzept zur Fortführung und Neuaufstellung des Landesstützpunktes Schwimmen in der Region Oldenburg haben die Schwimmabteilung des Polizeisport Vereins Oldenburg (PSV) und der Wardenburger Schwimm-Club(WSC) erarbeitet. Damit soll dem Schwimmen als Leistungssport eine neue Grundlage gegeben werden.

„Ziel ist die Schaffung optimierter Rahmenbedingungen für alle Leistungssportorientierten Schwimmerinnen und Schwimmer der Region Oldenburg“, berichtet Tjark Schroeder vom PSV. „Grundgedanke des neuen Konzepts ist eine im Bereich des Leistungssports vereinsübergreifende und zentralisierte Trainingsstruktur von der Talententwicklung bis zum Hochleistungstraining.“

Rückblick: Vor mehr als 20 Jahren wurde in Oldenburg erstmals ein Landesstützpunkt etabliert mit dem PSV als tragendem Verein und Beate Schroeder als Landestrainerin. Dieser Stützpunkt brachte in der Vergangenheit viele erfolgreiche Athleten hervor, etwa den ehemaligen PSV-Schwimmer Jens Schreiber, Olympiateilnehmer in Athen 2004 und Peking 2008. Da es jedoch seit 2008 eine negative Entwicklung an sogenannten Bundeskadern, also Schwimmern, die Kadernormen des Deutschen Schwimm-Verbandes erreichen, gibt, war die Zukunft des Landestützpunktes unsicher geworden.

Um diesen Status nicht zu verlieren, waren Vereine der Region aufgefordert, ein Konzept für die künftige Aufstellung des Stützpunktes zu erarbeiten. Schnell fanden PSV und WSC eine gemeinsame Linie mit der Absicht, Kaderschwimmern und weiteren leistungsstarken Athleten ein Training in altersgerechten Gruppen zu ermöglichen. So soll ein gezielter Aufbau von der Talententwicklung bis zum Hochleistungstraining möglich werden. Daneben profitieren auch die weiteren beteiligten Vereine, da sie durch eine effizientere Nutzung der vorhandenen Trainingszeiten für den Leistungssportbereich den Wettkampf- und Breitensportschwimmern mehr Trainingszeiten anbieten können. Das Konzept wurde dem Landesschwimmverband Niedersachsen vorgestellt und umgesetzt. Inzwischen erfolgte auch die Anerkennung als Landesstützpunkt durch den Landessportbund Niedersachsen.

Nach den ersten Wochen zeigen sich die Honorar-Landestrainer Sönke Boden und Johannes Rathjens sehr zufrieden mit dem neuen Konzept. Mehr als 50 Schwimmerinnen und Schwimmer trainieren in drei Kadergruppen und neben Leistungssportlern von PSV und WSC nehmen mittlerweile auch Aktive der SGS Hude-Sandkrug, des Delmenhorster SV und des 1. Triathlon Clubs Oldenburg „Die Bären“ regelmäßig am Stützpunkttraining in Oldenburg und Wardenburg teil. Die Verantwortlichen hoffen, dass die neue Talententwicklung wieder einige erfolgreiche Schwimmer aus der Region Oldenburg hervorbringen wird.

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