OLDENBURG In der Fußball-Landesliga gewannen die beiden Oldenburger Teams im Gleichschritt.

VfL Oldenburg - SV Wilhelmshaven II 4:0. Der VfL setzte seinen Siegeslauf auch gegen die Regionalliga-Reserve aus Wilhelmshaven fort und gewann schon zum vierten Mal in Folge. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte gab es auf beiden Seiten nur sehr wenig Torchancen. Samir El-Faid brachte die Grün-Weißen nach 33 Minuten mit einem abgefälschten Schuss aus 18 Metern in Führung.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste, offensiver zu werden, und kamen auch das ein oder andere Mal gefährlich vor das VfL-Tor, doch Schlussmann Lars Möhlenbrock hielt die Oldenburger mit einigen Paraden im Spiel. In der 74. Minute war es erneut El-Faid, der einen Angriff überlegt abschloss. Renke Pflug (76.) und Rene Weber (84.) erzielten nach jeweils schönen Spielzügen die weiteren Treffer.

„Wir waren dieses Mal sehr konsequent im Auswerten der Torchancen. Die Mannschaft hat einen Schritt nach vorne gemacht, in dem sie das Zweikampfverhalten aus dem Auswärtsspiel in Pewsum auch auf unseren Kunstrasen übernommen und sich so in das Spiel reingebissen hat“, analysierte VfL-Trainer Ulf Kliche.

VfB Oldenburg II - BW Papenburg 1:0. Der VfB II hat die Forderungen von Trainer Andreas Boll umgesetzt und mit einer konzentrierten Leistung den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Das einzige Tor des Tages erzielte Nick Köster nach genau 60 Minuten mit einem verwandelten Handelfmeter. Zuvor hatten die Zuschauer eine schwache erste Hälfte gesehen, in der sich die Blau-Weißen gegen die kampfbetonte Spielweise der Papenburger schwer taten. Einzig Patrick Degen hatte eine Torchance aufzuweisen.

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte steigerten sich die Platzherren auf dem tiefen Platz in Dornstede. Zunächst scheiterte Andreas Bitter (47.), der nach seiner Leistenverletzung das erste Mal wieder für den VfB auflief, dann schoss Manuel Schicke aus dem Gewühl heraus, und Gäste-Verteidiger Kay Bastian Göttsch wehrte den Ball mit der Hand ab. Folge: Gelb-Rote Karte für Göttsch und das 1:0 durch Kösters Strafstoß.

In Überzahl war der VfB zwar überlegen, versäumte es aber, seine Chancen zu nutzen und mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. „Da hätten wir es uns einfacher machen müssen. So galt es, bis zum Schluss zu zittern. Wir sind glücklich über den nächsten Dreier, dürfen uns aber nicht darauf ausruhen“, resümierte Boll.

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