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Kreyenbrück Schließt das Klinikum wie angekündigt das sanierungsbedürftige Bewegungsbad zum 30. April? „Wir prüfen, ob eine längere Nutzung möglich wäre“, sagte ein Klinikum-Sprecher am Mittwoch. „Wir können allerdings noch keine Aussage treffen und möchten auch nicht vorschnell Hoffnungen wecken.“

Diese Hoffnung hegt unter anderem Edith Prasse. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn das Becken über April hinaus zur Verfügung steht“, sagt die Leiterin der Rheuma-Liga in Oldenburg. In Gesprächen mit der Politik will die Therapeutin um Unterstützung werben.

Etwa 300 meist ältere Mitglieder nutzten derzeit in rund 30 Gruppen das Bewegungsbad. Zahlreiche Gespräche über mögliche Ausweichquartiere hätten wenig bis keinen Erfolg erzielt. Mehrere Hotels mit Wasserflächen hätten abgewunken. Das Gehörlosenzentrum am Lerigauweg habe das hauseigene Bewegungsbad ebenfalls geschlossen. Ob es wieder in Betrieb geht, sei offen, hat Edith Prasse erfahren. Auch ein privates Bad in Ofenerdiek sei 2018 geschlossen worden – eine Wiedereröffnung stehe in den Sternen.

Fahrt nach Wardenburg

Das Lehrschwimmbecken in Wardenburg sei für die meist älteren Mitglieder der Rheuma-Liga schlecht zu erreichen. „Und dass dort alle Kurse stattfinden können, halte ich für ausgeschlossen.“

Für zusätzliche Kurse im Olantis seien keine Termine mehr frei, berichtet Edith Prasse. „Dort wird uns Trockengymnastik als Alternative angeboten.“ Diese Möglichkeit prüfe die Rheuma-Liga nun für bestimmte Angebote. „Ein Bewegungsbad ersetzt das aber natürlich nicht.“

Verärgert ist die Sprecherin der Rheuma-Liga über die fehlende Information durch das Klinikum. „Wir haben durch den Aushang im Bewegungsbad Mitte Dezember erfahren, dass das Bad schließt.“ Viele besorgte Mitglieder hätten sich gemeldet, „ich konnte denen aber auch nicht mehr sagen“. Auch für die Planung mit Therapeuten sei die Information zu spät gekommen. „Ich hätte mir gewünscht, eingebunden zu werden.“

Und noch etwas ärgert Edith Prasse im Nachhinein: Schon seit zwei Jahren nutze das Klinikum das Bad nicht mehr für eigene Patienten. „Hätten wir gewusst, das wir auch tagsüber hinein können, hätten wir zusätzliche Angebote unterbreiten können.“ Bislang sei die Rheuma-Liga aber davon ausgegangen, dass das Bad lediglich am Abend zur Verfügung stehe. Dabei sei das Bad vor vier, fünf Jahren erneuert und unter anderem um zusätzliche Duschen ergänzt worden.

Olantis bietet Hilfe an

Jens Hackbart, Chef der städtischen Bädergesellschaft, hat nach eigenen Worten am Rand von der Schließungsabsicht mitbekommen. Er werde auf das Klinikum zugehen und technische Hilfe anbieten, kündigte der Geschäftsführer gegenüber der NWZ an.

Nach Aussage des Klinikum-Sprechers würde eine Sanierung einen Betrag in sechsstelliger Höhe kosten. Ein Gutachten habe die Situation geprüft. „Das Klinikum musste eine wirtschaftliche Entscheidung fällen.“

Edith Prasse regt an, das Bewegungsbad bis zur Eröffnung des geplanten Gesundheitsbades am Flötenteich (für 2023 erwartet) zu verschieben. „Wo sollen wir denn sonst in der Zwischenzeit mit unseren 300 Leuten hin?“

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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