OLDENBURG Auch zahlreiche Oldenburger Sportlerinnen ließen beim „Feuerwerk der Turnkunst“ in der Weser-Ems-Halle eindrucksvoll ihre Körper sprechen und zeigten sich nahezu unbeeindruckt von der großen Zuschauerkulisse. Die 23. Turnshow des Niedersächsischen Turner-Bundes (NTB), die diesmal unter dem Motto „Body Talk“ stand, hatte am Freitag und Sonnabend wieder in Oldenburg Station gemacht. Die insgesamt drei Vorstellungen wurden dabei jeweils von örtlichen Gruppen eröffnet.

„Alle Übungsleiter waren hinterher zurecht sehr zufrieden mit den Darbietungen“, bilanzierte Oldenburgs Ober-Turnwart Manfred Knigge, seit 1995 örtlicher Leiter der Veranstaltungen in der Weser-Ems-Halle. „Überhaupt war das Feuerwerk der Turnkunst wieder eine absolut runde Sache.“

Bei der Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend hatten die „Green Spirits“ der TSG Hatten/Sandkrug ihren großen Auftritt. Mit ihrer preisgekrönten Choreografie „Die Rückkehr in die Zeit der grünen Drachen“ verdienten sich die 24 Sportakrobatinnen im Alter zwischen 8 und 21 Jahren (unter ihnen fünf Oldenburgerinnen) großen Applaus. Trainerin der Gruppe ist Priska Kühling, die von Lena Struthoff unterstützt wird.

In der Nachmittagsveranstaltung am Sonnabend waren gleich zwei Lokalmatadoren im Einsatz. Zunächst präsentierten Sportlerinnen des Bürgerfelder TB und des VfL Rastede als „uni united“ eine Monsterparty auf Einrädern, kombiniert mit einer rasanten Jonglage. „Sie trainieren sonst natürlich nicht zusammen, haben ihre Sache aber sehr gut gemacht“, lobte Knigge.

Gewissermaßen schon zum Inventar des „Feuerwerks der Turnkunst“ gehören die Sportakrobatinnen der „New Power Generation“ vom Oldenburger TB. „Sie haben ein ganz tolles Niveau erreicht und könnten genauso gut auf der ganzen Tournee mitreisen“, betonte Knigge.

Diesmal zeigte das Team des Trainerduos Manuel und Christiane Karczmarzyk – passend zu den momentanen Witterungsverhältnissen – eine akrobatische Schlittenfahrt, die auch während der Weihnachtsferien intensiv einstudiert worden war. „Diese Choreografie benötigt viel Training, da ein Handstand auf einem Schlitten in luftiger Höhe wesentlich schwieriger ist, als auf den Händen der Partnerin“, erläuterte das Trainerehepaar. Darüber hinaus wurde erstmals ein Doppelsalto als ein weiterer Höhepunkt in der Übung gezeigt.

Die Gruppe – die gespickt ist mit niedersächsischen und deutschen Meisterinnen, sowie Olympia-Teilnehmerinnen und ehemaligen Nationalmannschafts-Mitgliedern in der Sportakrobatik und im Kunstturnen – präsentierte in der Weser-Ems-Halle zudem erstmals ihren Neuzugang Clara Epstein. Die gebürtige Oldenburgerin, die gemeinsam mit ihrem Bruder Nicholas in 2006 die deutsche Meisterschaft in der Sportakrobatik für den VfL Wilhelmshaven gewonnen hat, ist nun Mitglied in der „New Power Generation“.

Auch von der Organisation her lief laut Knigge in allen drei Veranstaltungen alles nach Plan. „Ohne viele Helfer im Hintergrund geht es allerdings nicht“, betonte Knigge. Diesmal waren 26 Helfer beim Auf- und Abbau ehrenamtlich im Einsatz. „Seit 15 Jahren ist vor allem der SV Ofenerdiek dabei treibende Kraft“, freute sich der örtliche Leiter.

Mehr Infos unter www.NWZonline/fotos-sport

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