OLDENBURG „In dieser Saison wollen wir besser abschneiden als in der abgelaufenen“, sagt VfL-Trainer Ulf Kliche und legt damit die Messlatte für sein Team sehr hoch. Besser heißt Platz eins oder zwei in der Fußball-Landesliga. Am Ende der vergangenen Spielzeit war der VfL Dritter hinter Jeddeloh und Melle geworden und hatte damit die Relegationsspiele um den Oberliga-Aufstieg verpasst.

Zwar hatte der VfL sein vorher gestecktes Ziel – ein Platz unter den ersten sechs – erreicht, was aber die Enttäuschung der Verantwortlichen nicht übertünchen konnte. Zu oft hatte die Mannschaft auswärts bei deutlich schwächeren Kontrahenten Punkte liegen lassen.

Das soll in dieser Saison anders werden, und dafür hat sich der Verein entsprechend verstärkt. Stefan Noack von Oberliga-Aufsteiger SSV Jeddeloh und Alexander Tschalumjan von Regionalliga-Neuling VfB Oldenburg sind die bekanntesten Neulinge. Sie sollen die Lücken schließen, die durch die Abgänge von Malte Müller und Daniel Kulbatzki (beide waren erst im Winter aus Emden gekommen) sowie Key Riebau entstanden. Während Müller und Riebau nach Jeddeloh wechselten, geht Kulbatzki zum Studium in die USA.

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Der von anderen Clubs umworbene Samir El-Faid konnte dagegen gehalten werden. „Die Mannschaft soll in den Ergebnissen noch stabiler und gefestigter werden. Mit den Zugängen wollen wir noch einen Schritt nach vorne machen und ganz oben dabei sein“, zeigt sich Kliche optimistisch, dass der VfL um den Aufstieg mitspielen kann: „Platz eins oder zwei, das muss die Richtung sein. Wir müssen zwar nicht aufsteigen, aber die Qualität ist da.“

Durch Tschalumjan, der in der Vorbereitung bereits als Vollstrecker überzeugte, und Noack sei sein Team besser als in der vergangenen Rückrunde, meint Kliche. Mit Angreifer Tschalumjan könne er seine Elf jetzt variabler spielen lassen als zuvor.

In den ersten Saisonspielen will Kliche den Ehrgeiz seiner Spieler fördern und den Konkurrenzkampf anheizen, indem er vorab keine Stammmannschaft benennen will. So könne sich jeder mit Leistung aufdrängen, ist der Wunsch des Trainers.

In den ersten Tests machte sich die hohe Trainingsintensität bemerkbar. Beim Blitzturnier in Jeddeloh reichte es nur zum letzten Platz, bei Bezirksligist Sparta Werlte gab es ein 2:2. Gleich zum Saisonauftakt ist das Team richtig gefordert. Nach dem Bezirkspokalspiel an diesem Freitag (19.30 Uhr) bei Kreisligist Kickers Wahnbek, erwartet der VfL am 5. August Bad Rothenfelde. Den Tabellenvierten der Vorsaison (punktgleich mit dem VfL) hat Kliche auch diesmal auf der Rechnung – für einen der Plätze hinter seinem Team und Melle, dem schärfsten Titelrivalen.

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