BREMEN /OLDENBURG Das erste Heimspiel des Jahres 2009 der Bundesliga-Profis von Werder Bremen werden einige F-Junioren des FC Ohmstede so schnell nicht wieder vergessen – zum einen, weil die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf völlig überraschend mit 1:2 gegen Arminia Bielefeld patzte; besonders aber, weil sie vor der Partie als Einlaufkinder ihren ganz großen Auftritt hatten.

Bereits zwei Stunden vor dem Anstoß traf sich das Team von FCO-Trainer Matthias Pretz und Betreuer Florian Bruns mit Jens Höfer, Leiter der Vereins- und Amateurangelegenheiten beim SV Werder, im Vereinsheim am Platz elf. Dort erhielten die Kinder bereits erste Instruktionen und begaben sich danach in den Innenraum des Weserstadions. Auch hier wurde der Ablauf mehrmals geprobt.

Während die Bielefelder Spieler von Werderaner E-Jugend-Handballern aufs Spielfeld begleitet werden sollten, durften sich die FCOer auf das gemeinsame Auflaufen mit den Werder-Profis freuen. In einer Umkleidekabine unter der Südtribüne erhielten die Kinder ihre Auflauftrikots mit Werder-Emblem, die sie zu ihrer großen Freude auch behalten durften.

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Der große Moment rückte näher. Zehn Minuten vor Anpfiff mussten die Jungen neben dem Einlauftunnel vor der Ostkurve Aufstellung nehmen. „Überall waren Kameras und Fotographen, aber meine Jungs waren relativ unbeeindruckt“, berichtet Pretz. Trotz klirrender Kälte harrten sie geduldig aus, was auch der Stadionsprecher bei seiner Begrüßung anerkennend erwähnte und in der Ostkurve viel Beifall fand.

Dann war es soweit. Die Jungen stellten sich im Spielertunnel auf, kurz darauf kamen die Profis. Heye Koepke lief mit Torsten Frings ein, Ben Höpfner mit Tim Wiese, Ben Weirauch mit Jurica Vranjes, Finn Bartels mit Peter Niemeyer, Janek Aldag mit Clemens Fritz, Bela Felsch mit Dusko Tosic, Philip Zilles mit Per Mertesacker, Taalko Janssen mit Mesut Özil, Axel Hempen mit Markus Rosenberg, Thede Brocks mit Alexandros Tziolis und Lorenz Heitmann mit dem späteren Torschützen Hugo Almeida.

An der Mittellinie winkten sie dann den 38 522 Zuschauern zu und verließen im Anschluss im Spurt das Feld. „Das war perfekt“, lobte Höfer und verabschiedete die Oldenburger auf die Tribüne, wo viele Eltern und Geschwister applaudierend warteten. Dass keine Autogrammwünsche erfüllt werden konnten, war nicht weiter schlimm. Pretz: „Die Werder-Spieler waren sehr nett zu den Jungs.“

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