Oldenburg Der größtem Herausforderung im Jahr haben sich zahlreiche Budosportler beim „Budo Sanshumoku Kyougi“ des VTB gestellt. Während die Aktiven sich sonst oft nur auf eine Disziplin konzentrieren, mussten sie bei diesem Turnier in der Brandsweg-Halle einen traditionellen Dreikampf aus Formenlaufen, Kämpfen und Bruchtest meistern. Die gesammelten Punkte wurden für die Gesamtwertung addiert.

Da im Kata (Formen) und Kumite (Freikampf) meist unterschiedliche Aktive vorn lagen, fiel die Entscheidung oft beim Bruchtest. Bei den 15- bis 17-jährigen Mädchen wurde Fiona Wohlers vom VTB Oldenburg hinter Siegerin Joelle Kannapin (Ahlhorner Budo Club) und Siral Wilkens (Budokan Hude) Dritte.

„In den beiden Klassen ab 18 Jahren starteten viele Schüler im Braungurtbereich und DAN-Träger. Dementsprechend spannend verliefen die Kumite-Kämpfe“, meinte VTB-Vorsitzender Alexander Hartmann. Bei den Frauen wurden Katrin Schwarze (VTB Oldenburg) und Eva-Maria Sündermann (1. Fehntjer Taekwon-Do Club) ihrer Favoritenrolle beim Kämpfen gerecht. Schwarze gewann auch die Gesamtwertung vor Wencke Emkes (Budokan Hude). Sündermann wurde Dritte vor Sara Wenzel (Budokan Hude).

„Insgesamt liefen alle Kämpfe sehr fair ab“, meinte Hartmann. Bei den Männern trumpfte Joshua Kannapin (Ahlhorner Budo Club) mit einer ausgezeichneten Leistung auf. Er zerstörte unter anderem einen fast neun Zentimeter dicken Bretterstapel mit einer Hand- und einer Fußtechnik. Die weiteren Plätze in der Gesamtwertung belegten Alex Schumann (Budokan Hude) sowie Christian Dierk und Martin Schuda (beide VTB Oldenburg).

Bei den Ü-30-Männern siegte Alexander Schroer aus Norden. Peter Ahlders gewann die Silbermedaille vor seinen Vereinskameraden Joachim Frühauf und Mario Praßel (alle VTB Oldenburg).

„Zu einer weiteren Attraktion entwickelte sich der Wettkampf mit Tymo Nomo Chagi, bei dem Hindernisse – bestehend aus knieenden Personen – übersprungen werden mussten“, erklärte Hartmann. Alex Schumann übersprang acht Personen mit einem Tymyo Nomo Yop Cha Chirugi.

Die jüngsten Budosportler (unter 9 Jahre) starteten nur im Formenlaufen. „Auch diese Klassen waren gut besetzt – viele freuen sich, in den kommenden Jahren im traditionellen Wettkampf starten zu können“, sagte Hartmann.

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