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OLDENBURG Sieg und Niederlage gab es am Wochenende für die beiden klassenhöchsten Oldenburger Basketball-Nachwuchsteams. Während die Junior Baskets nach dem ungefährdeten 80:61-Heimerfolg gegen den Mitteldeutschen BC das Tor zum Verbleib in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) weit aufgestoßen haben, bleibt die Lage im Abstiegskampf für die Regionalliga-Basketballer des Oldenburger TB nach der deutlichen 42:70-Abfuhr beim SC Rist Wedel prekär.

Die Oldenburger U-19-Junioren hatten ab der fünften Minute gegen den MBC leichtes Spiel. „Das Ergebnis hätte viel höher ausfallen können“, analysierte NBBL-Trainer Thomas Glasauer, „aber meine Spieler haben nicht mehr als nötig gegeben.“

Angeführt von Daniel Iremiren, der sehr effizient agierte und in 26 Minuten Einsatzzeit 26 Punkte sowie 12 Rebounds zum Erfolg der Junior Baskets beisteuerte, und Haye Rosenbusch, der im Aufbau eine sehr umsichtige Partie aufs Parkett der Haarenufer-Halle legte, kamen die Gastgeber gegen den MBC nie in Bedrängnis.

Mit einem Auswärtssieg in der ersten Qualifikationsrunde, die als „Best of three“- Serie (zwei Siege nötig) ausgespielt wird, könnten die Oldenburger am nächsten Wochenende bereits den Verbleib in der NBBL sicher unter Dach und Fach bringen.

„Das wird allerdings kein Selbstgänger“, warnt Glasauer bereits früh vor Überheblichkeit bei seinen jungen Akteuren. „Die MBC-Spieler werden sich in der zweiten Begegnung deutlich mehr reinhängen als nach der langen Anreise bei uns.“

Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es indes für die ebenfalls von Glasauer gecoachten Regionalliga-Korbjäger des OTB in Wedel. Nur bis zur fünften Minute (10:9) konnten die Oldenburger mithalten, dann stellten die Hausherren von Mann- auf Zonendeckung um – und zogen Punkt um Punkt davon. So gelangen den Gästen im zweiten Viertel lediglich fünf Punkte, im dritten Spielabschnitt nur acht.

„Der Korb war plötzlich wie vernagelt, wir haben von außerhalb der Zone nur vier von 32 Würfen getroffen – da kannst du kein Spiel gewinnen“, haderte Glasauer einmal mehr mit der mangelhaften Wurfausbeute seiner Akteure. „Das ist reine Kopfsache.“ Jetzt hat der Trainer drei Wochen Zeit seine Akteure auf das praktisch überlebenswichtige Auswärtsspiel bei der ebenfalls abstiegsgefährdeten SG Wolfenbüttel einzustellen: „Ich muss versuchen, in die Köpfe der Spieler zu kommen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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