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Oldenburg Über das Älterwerden müssen sich die Handballerinnen des VfL II nicht den Kopf zerbrechen. Im Gegenteil. „Wir werden immer jünger“, scherzt Trainerin Alexandra Hansel in Anspielung auf den Altersdurchschnitt ihres Teams. Der liegt bei 18,4 Jahren, hat die 34-Jährige ausgerechnet. „Unsere jungen Spielerinnen wollen wir so schnell wie möglich an das Niveau in der 3. Liga heranführen“, kündigt Hansel an: „Sie sollen sich nicht verstecken, sondern Vollgas geben.“

Wie bereits zum Ende der Vorsaison angekündigt, rücken das Drittliga-Team und die A-Juniorinnen in dieser Spielzeit noch enger zusammen. Viele Handballerinnen genießen das Doppelspielrecht, es finden pro Woche einige gemeinsame Trainingseinheiten statt, und Junioren-Coach Andreas Lampe unterstützt Hansel bei ihrer Arbeit mit der „Zweiten“.

Der Kader

Tor: Mareen Rump, Julia Neumann. Rückraum: Lena Thomas, Lisa-Marie Fragge, Inga Frenzel, Griet Prante, Robyn Rußler, Katja Berkau, Kim Schilling. Rechtsaußen: Lisa Prante, Merle Carstens. Linksaußen: Julia Kerber, Jane Martens, Laura Kannegießer. Kreis: Kim Balthazar, Ann-Kristin Roller, Jana Schaffrick.

Auf diese Weise will der Bundesligaclub seine Talente noch besser als bisher fördern. Dabei sollen die jungen Wilden den Etablierten im Drittliga-Kader Dampf machen. Routiniers wie Ilka Zwick, Neele Buschmann, Joseffa Baumann und Miriam Thamm haben die Mannschaft nach der vergangenen Saison verlassen. In die Lücken soll der Nachwuchs stoßen.

Gut drei Wochen bleiben der Erstliga-Reserve noch bis zum Saisonstart am 17. September (16.30 Uhr, Sporthalle Wechloy) gegen den TSV Nord Harrislee, wenn Lisa Prante auf ihren Ex-Club trifft. Die 22-Jährige hat ihr Studium in Flensburg beendet und ist zum VfL zurückgekehrt. Somit wird sie ab jetzt wieder mit ihrer Schwester Griet (18) in Oldenburg zusammenspielen.

Im Tor setzen die VfL-Frauen in diesem Jahr auf Mareen Rump und Julia Neumann. Das Duo soll Madita Kohorst ersetzen, die in den Bundesliga-Kader aufgerückt ist. Rump war bereits im Vorjahr Nummer zwei hinter Kohorst.

In den ersten Wochen hat Hansel einen positiven Eindruck von ihrem umgebauten Team gewonnen. „Alle ziehen gut mit, der Konkurrenzkampf ist groß“, sagt sie über den vergrößerten, 17-köpfigen Kader: „Keiner hat seinen Platz sicher. Wer Leistung zeigt, spielt.“

Eine konkrete Saisonvorgabe vermeidet die Trainerin. „Die Platzierung ist zweitrangig. Wichtig ist nur, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, stapelt Hansel tief. Doch auch in den Vorjahren spielten die VfL-Frauen nach größerem Kaderumbau immer an der Ligaspitze mit.

Titel-Favorit ist für Hansel allerdings der TV Oyten. Der Dauerrivale des VfL II hat sich in diesem Sommer gezielt verstärkt. Unter anderem kehrte Lisa Bormann-Rajes vom Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe zurück. Zudem wechselte das ehemalige VfL-Talent Kea Drewes von Absteiger HSG Hude-Falkenburg zum TVO. Zum direkten Duell kommt es am 30. Oktober in Oyten, wenn Erfahrung auf Jugend trifft.

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