OLDENBURG Endloser Jubel auf der einen, enttäuschte Gesichter auf der anderen Seite: In der Weser-Ems-Liga haben sich die Handballerinnen des OTB durch ein 24:23 in Delmenhorst einen Spieltag vor Saisonende die Meisterschaft und den Aufstieg gesichert. Der VfL IV steht dagegen nach einer knappen Niederlage in Ihrhove als Absteiger fest.

HSG Delmenhorst - Oldenburger TB 23:24. Nach dem Schlusspfiff gab es für die OTB-Frauen kein Halten mehr, sie machten in einem sehr umkämpften und spannenden Spiel durch den hauchdünnen Auswärtssieg den Aufstieg in die Landesliga perfekt. „Die Spielerinnen begannen nervöser als sonst“ befand Trainer Tobias Göttler: „Wobei das Spiel bis zur Halbzeit sehr ausgeglichen verlief.“

Nicole Rohde auf Oldenburger Seite fand gekonnt die Lücken der Delmenhorster Abwehr. Nach der Pause brach die beste Abwehr der Liga aber ein, und Göttler war gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Fortan kämpften sich die Oldenburgerinnen durch mannschaftliche Geschlossenheit Tor um Tor heran und konnten, unterstützt von einer immer stärker werdenden Torhüterin Larah Fabian, den 24:23-Sieg feiern.

OTB: Fabian - Rohde 10/6, Wessel 5, Fehrcke 4, Harders 2, Stegen 1, van Werne 1, Wewers, Cremer 1, Tönjes, Sobottka.

SC Ihrhove - VfL IV 17:15. Die Vierte des VfL konnte den Abstieg trotz einer guten kämpferischen Leistung nicht verhindern. Die Partie begann mit viel Schwung, und der VfL lag schon nach 30 Sekunden in Führung, danach zeigte sich ein anderes Bild. „Die sonst so sicher und solide arbeitende 6:0-Abwehr meiner Spielerinnen offenbarte ungeahnte Lücken, welche der SC Ihrhove gnadenlos ausnutzte“, bilanzierte VfL-Trainer Wolfgang Schwobe.

Schnell setzten sich die Gastgeberinnen mit 4:1 ab. Den Abstieg im Nacken und mit dem Willen, das Spiel zu drehen, kämpften sich die Spielerinnen des VfL, angeführt von einer überzeugenden Neele Siebels, zu einem Zwei-Tore-Pausenrückstand.

Mit neuem Mut gelang es dem VfL anfangs, sich gegen den drohenden Abstieg zu stemmen, längerfristig jedoch stellten sich zu viele technische Fehler ein. Auch die Chancenverwertung in der zweiten Hälfte wurde aufgrund zunehmender Hektik schlechter. „Das Spiel wurde verkrampfter und war im Ergebnis bis zum Schluss hart umkämpft“, stellte ein enttäuschter Schwobe fest, dessen Team sich am Ende aber geschlagen geben musste.

VfL IV: Eilers, Huntemann - Albertzarth 2, Buhl, Kuhlmann 4/1, Mechlinski, Mernitz, Meyer, Siebels 8/2, Spille, Stapenhorst 1, Strodtmann.

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