OLDENBURG Zufrieden und mit drei Vizetiteln im Gepäck ist der Oldenburger Ju-Jutsu-Nachwuchs des Polizei SV und des TuS Bloherfelde von den diesjährigen „Internationalen Deutschen Meisterschafen“ in Hanau zurückgekehrt. Für die rund 170 Mitgliedsvereine des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes gab es insgesamt einen Titel sowie vier zweite und acht dritte Plätze. „Somit zeigte sich wiederholt, dass die Nachwuchsarbeit in Oldenburg eine Spitzenposition in Niedersachsen einnimmt“, freute sich TuS-Trainer Uwe Groeber über die Leistungen.

Am Start waren alle Landesverbände mit dem jeweils stärksten Nachwuchs sowie 17 europäische Nationen, die ihre Starter langsam an internationale Konkurrenz heranführen. Unter den rund 1000 Teilnehmern fehlten nur im Seniorenbereich aufgrund der am Wochenende anstehenden Weltmeisterschaft in Cali (Kolumbien) viele Spitzenathleten, da die Verbände ihre A-Nationalteams schonten.

Am ersten Kampftag ging es zehn Stunden auf zehn Wettkampfflächen in den U-21- und U-18-Wettbewerben um die Titel. Der Polizei-SV-Kämpfer Florian Dalle (U 21) rutschte in die Trostrunde und landete letztlich auf Platz 13. Seine Vereinskollegin Jana Krüger (U 18) kämpfte sich bis zum Einzug ins Halbfinale vor, verpasste nach einem spannenden und nervenaufreibenden Kampf aber hauchdünn das Podest.

Die Kämpfe am zweiten Tag dauerten für die U-15-, U-12- und U-10-Starter des TuS Bloherfelde ebenfalls den ganzen Tag. Christian Heffele (U 12) sowie Michelle Perez Topp und Alina Buschmann (alle U 10) sorgten mit ihren Vizetiteln dafür, dass seit nunmehr neun Jahren immer wenigstens ein Oldenburger auf dem Treppchen landete. „Michelle Perez Topp und Alina Buschmann profitierten davon, dass in der U 10 noch viel Bewegung drin ist und ,kleine Routiniers’ sich erst langsam herausbilden“, so Groeber: „Anders Christian Heffele, der selbst vor zwei Jahren in der U 10 schon einen Vizetitel holte, vergangenes Jahr in der U 12 das Podest knapp verpasste und diesmal im Finale nur gegen den Schweden Dennis Norrgard scheiterte.“

Jantje Müller, Viktoria Kidrowski und Philipp Gur (alle U 15) und Paul Andräs (U 10) fehlte jeweils nur ein Sieg zu einer Medaille. Wie hoch das Niveau schon in der U 12 ist, wenn die Landeskader ihren besten Nachwuchs aufbieten und noch internationale Konkurrenz hinzukommt, erfuhren Edgar Maurer, Michael Kidrowski, Mark Gur und Maurice Rühlmann. Für sie war das frühe Aus in der Trostrunde nicht zu verhindern.

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