Oldenburg /Nienburg Zahlreiche Podiumsplatzierungen verbuchten die Oldenburger Ju-Jutsuka bei den zusammengelegten Bezirksmeisterschaften von Weser-Ems und Hannover in Nienburg. Alle Starterinnen und Starter von Polizei SV und TuS Bloherfelde lösten dabei die Fahrkarte zu den in Kürze in Einbeck stattfindenden Titelkämpfen auf Landesebene.

Im Technikwettbewerb, dem Duo, trafen die Bloherfelder Michelle Perez Topp und Paul Andräs im Finale auf die PSV-Kämpfer Sabrina Ritzau und Celina Böschen. Diese gewannen den ersten Durchgang knapp (42,5:42,0 Punkte), verloren aber den zweiten (41,5:42,5). Im erforderlichen dritten Durchgang hatten Ritzau und Böschen knapp die Nase vorn (43,5:42,0) und gewannen schließlich insgesamt mit 127,5:126,5. Aufgrund ihrer Leistung bestimmten die Kampfrichter einstimmig Michelle Perez Topp zur besten Technikerin und Paul Andräs zum besten Techniker des Gesamtturniers. „Sie starten eigentlich in der U 12, traten aufgrund ihres starken Niveaus aber in der U 18 an“, erklärte TuS-Abteilungsleiter Uwe Groeber, für den es „wohl einer der spannendsten Kämpfe des Turniers“ war.

Zum Auftakt der Fighting-Wettbewerbe verbuchte Celina Ulrich vom TuS Bloherfelde in den U-12-Kämpfen bis 36 Kilogramm den zweiten Platz. Sie musste sich nur Neel Traupe (OKK Neustadt) geschlagen geben. „Sie ging zu forsch in den Kampf, lief in eine Konterhandlung und konnte nicht mehr schnell genug reagieren“, erklärte Groeber.

Den Platz ganz oben auf dem Treppchen sicherte sich PSV-Kämpferin Sarah Kegeler (Senioren weiblich über 70 Kilogramm). Sie gewann ihre Finalbegegnung gegen Carina Rinderhagen (Crocodiles Osnabrück) vorzeitig durch technische Überlegenheit.

Im Wettbewerb der Senioren männlich bis 77 Kilogramm standen zwei PSVer auf dem Podest. Jan Jagusch und Cyprien Labansat mussten nur Marcel Madretzki (TuS Apelern) den Vortritt lassen. „Einzig Jan Jagusch hätte dies in einem spannenden Finale verhindern können“, meinte Groeber.

Den Sprung aufs Podium schaffte auch Chiara Schlüter (TuS Bloherfelde, U 15 bis 46 Kilogramm). Obwohl sie die Duelle gegen die später vor ihr platzierten Samantha Strupp (DTV Delmenhorst) und Lea Wesemann (TKW Nienburg) kampflos abgab, wurde sie Dritte. „Damit hatte niemand gerechnet, am allerwenigsten sie selber“, meinte Groeber.

Pech hatte der Bloherfelder Maurice Rühlmann, der Andrey Lerch (PSV) im U-15-Wettbewerb bis 50 Kilogramm vorzeitig aufgrund technischer Überlegenheit von der Matte schickte, aber am Ende doch direkt hinter ihm nur auf Rang vier landete. Zwei weitere Vizetitel erstritten sich Florian Dalle (PSV, U 21 bis 69 Kilogramm) und Kai Grundmann (Bloherfelde, U 18 bis 66 Kilogramm). Dalle verlor gegen Patrik Haas (TV Stadtoldendorf) knapp. Für Grundmann, der zuvor Adrian Tamborek (PSV) auf Platz drei verwiesen hatte, war sein Finalgegner Frerk Eilers (TV Holter) ein noch zu starker Gegner.

Zum Abschluss holte Jantje Müller (PSV, U 18 bis 70 Kilogramm) den zweiten Titel im Fighting für die Oldenburger. Ihr entscheidendes Duell gestaltete sie klar überlegen, musste allerdings gegen Katrin Jansen (TV Holter) über die ganze Kampfzeit gehen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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