Jever /Hundsmühlen Zwei Auswärts-Niederlagen gab es am Wochenende für die Landesliga-Teams aus Oldenburg: Die SWO-Reserve verlor 4:9 beim MTV Jever II, mit dem gleichen Ergebnis unterlag BW Bümmerstede beim Hundsmühler TV.

MTV Jever II - SW Oldenburg II 9:4. Vor der Partie hatten sich die Gäste Chancen auf Zählbares ausgerechnet, auch wegen der personellen Situation: Ralf Herold war nach seiner Verletzung wieder dabei, bei Jever fehlten dafür mit Rastsislaw Zhadzko und Malte Stickel die Nummern eins und drei. Die SWO-Hoffnungen wurden aber schnell gedämpft: Herold verspürte doch wieder Schmerzen, spielte das Doppel zwar zu Ende, musste seine Einzel aber kampflos abgeben.

Dennoch starteten die Oldenburger mit Siegen in den beiden anderen Doppeln gut. Daniel Bock (13:11 im fünften Satz gegen den jungen Bennet Robben) und Johannes Lahring (gegen den 12-jährigen Ex-OTBer Justus Lechtenbörger) erhöhten sogar auf 4:2. „Aber dann ist die Partie plötzlich gekippt“, meinte Mannschaftsführer Lahring.

Gegen Mathis Kohne, das zweite Oldenburger Talent in den Reihen der Gastgeber, musste sich Heinrich Enneking klar geschlagen geben. Unten holten Alex Oleinicenko und Jürgen Malohn gegen die erfahrenen MTV-Ersatzspieler Volker Haltermann und Wilhelm Rieken nichts. Als sich auch noch Bock in fünf Sätzen dem 16-jährigen Janek Hinrichs geschlagen geben musste, war die Vorentscheidung gefallen.

Letztlich blieb es bei den Punkten durch Bock/Oleinicenko, Enneking/Lahring, Bock und Lahring. „Jever ist für uns immer ein schwieriges Auswärtsspiel“, meinte Lahring: „Wir hatten uns mehr erhofft, aber Jever hat verdient gewonnen.“

Hundsmühler TV - BW Bümmerstede 9:4. Trotz der letztlich klaren Niederlage verkauften sich die Blau-Weißen durchaus teuer. Den Gästen fehlte Frank Szesny, für den Stanislaw Ribel spielte. Beim HTV wurden Jürgen Jesse und Cuong Nguyen durch Günther Grunz und Andre Rocholz ersetzt.

In vielen Partien ging es eng zu. Schon im Doppel wurden zwei Spiele erst im fünften Satz entschieden: einmal mit dem besseren Ende für Hundsmühlens Doppel eins, einmal für Bümmerstedes Doppel drei. Und auch im Einzel gab es manch spannende Begegnung. So setzte sich Wido Stucke 3:2 gegen Andre Meyer durch (Satz zwei gewann er 24:22) und agierte später auch gegen Marek Janssen stark, musste sich aber nach 2:1-Satzführung noch geschlagen geben.

Knapp wurde es ebenfalls im Duell der beiden Youngster: Bümmerstedes Markus Völkel ging gegen Rene Clauß durch ein 20:18 mit 2:1 in Front, verlor danach aber ein wenig den Faden und unterlag doch noch. Dafür schaffte Ribel gegen den unorthodoxen Langnoppen-Penholder-Spieler Grunz nach einem 0:2-Rückstand mit passiverem Spiel noch die Wende.

Zu den Punkten durch Markus Völkel/Ribel, Stucke und Ribel kam nur noch einer durch Andrej Geyer (3:0 gegen Rocholz) hinzu. „Das Ergebnis geht so in Ordnung. Vielleicht können wir noch ein oder zwei Spiele mehr holen, aber anderseits haben wir auch ein paar knappe gewonnen“, fand Stucke.

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