Jever /Göttingen In ganz unterschiedliche Sphären bewegen sich weiterhin die beiden Oldenburger Mannschaften in der Tischtennis-Oberliga. Während Spitzenreiter OTB mit einem 9:1 beim MTV Jever unbeirrt den Kurs in Richtung Meisterschaft fortsetzte, hat die auf dem vorletzten Platz festhängende Auswahl von SWO nach einem 2:9 bei Torpedo Göttingen das Erreichen des direkten Klassenerhalts längst abgehakt. Auch der Glaube an einen Verbleib über die Relegation fehlt beim Tabellenneunten inzwischen.

Wie hat sich die Lage von SWO im Keller verschärft ?

„Dafür ist Marklohe als Achter zu gut. Wir können wohl für die Verbandsliga planen“, erklärte der enttäuschte SWO-Kapitän Benjamin Ohlrogge mit Blick auf die drei Punkte Rückstand auf den Rivalen. Zudem hat das Team aus dem Kreis Nienburg (derzeit 7:15 Punkte) auch noch ein Spiel mehr zu bestreiten als Schwarz-Weiß (4:20). Nur bei einem Sieg im direkten Duell in Göttingen (12:12) wäre auch ein sicherer Nichtabstiegsplatz greifbarer geworden.

Was war der Knackpunkt im Duell mit Göttingen?

In der Hinrunde hatten die Oldenburger gegen Torpedo eins von zwei Remis erreicht, ehe im letzten Spiel vor Weihnachten in Marklohe der erste Sieg gelang. Nun war SWO ohne die verletzten Felix Barrenschee und Daniel Bock auch im dritten Spiel im neuen Jahr chancenlos, obwohl Siege von Ohlrogge und Ersatzmann Lukas Wraase im Doppel sowie von Philipp Flörke gegen Bjarne Kreißl die Partie erst offen gestalteten. Ein Knackpunkt war, dass Flörke und Andre Stang ihr Doppel mit 9:11 im fünften Satz verloren hatten – bei einem Sieg wäre eine 3:2-Führung möglich gewesen.

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Was sagt der Kapitän zur Leistung in Göttingen?

Nach Flörkes Einzel-Sieg gelang kein weiterer Punktgewinn. Nur bei Stangs 1:3 nach umkämpften Sätzen gegen Ahmet Kösterelioglu und beim 2:3 vom zweiten Ersatzmann Jona Dirks gegen Julian Koch hatte SWO noch Chancen auf Ergebniskorrektur. „Wie zuletzt immer war das nur enttäuschend“, fand Kapitän Ohlrogge: „Wir hatten mal wieder einen schwachen Tag.“

Wie sieht die Situation des OTB an der Spitze aus?

An der Spitze ist der Vorsprung des OTB (22:0) durch das 6:9 von Algesdorf (16:8) beim nun zweitplatzierten TSV Lunestedt (17:7) weiter angewachsen. Der Turnerbund ließ beim Vierten aus Jever (14:10) wie im Hinspiel nichts anbrennen. Im Doppel brachten zwar Jonas Pade und Justus Lechtenbörger, der in der Jugend noch für das Niedersachsenliga-Team des MTV spielt, ein 9:6 im fünften Satz nicht ins Ziel. Das war aber schon der letzte Gegenpunkt für den OTB, für den am Ende Andy Römhild/Nicolai Popal, Wang Yansheng/Schulz, Römhild (2), Wang, Popal, Pade, Schulz und Lechtenbörger gepunktet hatten.

Warum verlief das Einzel von Nico Schulz so kurios?

Im Einzel verlor Nico Schulz die ersten beiden Sätze gegen den MTV-Ersatzmann Janto Rohlfs. „Ich hatte sieben Wochen lang nicht gespielt, konnte zuletzt wegen einer Verletzung nicht trainieren und kam überhaupt nicht ins Spiel“, erklärte der Oldenburger seinen mühsamen Einstieg in das Kräftemessen mit dem Friesländer. Dann aber platzte der Knoten: Die nächsten Durchgänge gewann Schulz 11:1, 11:3 und 11:1.

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