Oldenburg Zum Teil recht spannende Box-Kämpfe bekamen die rund 150 Zuschauer bei den Zwischenrunden-Duellen im Rahmen der Niedersachsen-Meisterschaften in der Flötenteich-Sporthalle geboten. Mehrere Aktive des Oldenburger Vereins Für Boxsport (VFB Oldenburg) sicherten sich das Ticket für das Finale. „Die Leistungen waren recht gemischt. Es hat sich keiner großartig in den Vordergrund gekämpft. Bei einigen Kämpfen hätte ich anders entschieden“, meinte der niedersächsische Landestrainer Thorsten Schmitz.

Im besten Kampf des Abends bezwang im Mittelgewicht Jason Quansah vom VFB Kontrahent Hasan Özer (BSK Hannover-Seelze) nach Punkten. Er setzte sich mit hervorragender Boxtechnik gegen die Schlagstärke seines Gegners durch. „Er ist boxerisch schon recht gut, was ihm fehlt ist die Härte“, meinte Schmitz über Quansah: „Ich denke, er ist ein junger aufstrebender Mann – wenn er hart an sich arbeitet, kann man noch von ihm etwas erwarten.“

Trotz eines Cut und konditioneller Probleme siegte Arthur Manschos (VFB) ebenfalls nach Punkten gegen Marcel Littau. Ein Teil der Zuschauer sah am Ende jedoch den Sportler vom BC Gifhorn vorne. „Da hat wohl bei der Entscheidung der Heimvorteil mitgespielt“, meinte Schmitz.

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Nach einem Niederschlag in der ersten Runde sah alles nach einem vorzeitigen Sieg des Schwergewichtlers Mohamad Nasser gegen Denis Peter (SC Saaletal) aus. Doch der Rivale wehrte sich tapfer, ließ den VFBer in einigen Situationen schlecht aussehen, musste sich aber geschlagen geben.

Umstritten war auch das Urteil im einzigen Frauen-Kampf des Abends. Die VFB-Boxerin Joanna Luberazu war im Endkampf um die Niedersachsen-Meisterschaft der Klasse B im Halbweltergewicht die aktivere Athletin gewesen, doch der Sieg wurde ihrer Rivalin Angelina Heyken (BC Norden) zuerkannt.

Mustafa Güler setzte sich im Weltergewicht nach Punkten gegen Ibrahim Olaki (LS Lüneburg) durch. Sein VFB-Kollege Vedat San bezwang im Mittelgewicht durch einen energischen Schlussspurt Thorsten Schult (Tuspo Göttingen). Dagegen wurde Vereinskamerad Dejnar El Scheich in der zweiten Runde des Schwergewichtskampfs gegen Arthur Dühring (AKBC Wolfsburg) durch eine Schulterverletzung gestoppt. Ebenfalls im Schwergewicht war der VFBer Matthias Hellmann verdienter Punktsieger gegen Jendrik Spengemann (BC Verden).

Weitere Sieger waren Thulasi Tharumalingam (Halbweltergewicht, TV Schwanewede), Christian Litzkendorf (Mittelgewicht, Kenpokan Hannover) und Artur Reis (Halbschwergewicht, AKBC Wolfsburg). „Oft fehlte meiner Meinung nach die boxerische Linie. Das ist mehr mein Metier. Boxen soll mehr nach Boxen aussehen und nicht nach Hauerei. Ich denke, da gibt es noch viel Arbeit mit den niedersächsischen Boxern“, resümierte Schmitz.

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