MOSLESFEHN Ein umfangreiches Pensum mit Wahlen und Bilanzen hatten die Mitglieder des Sportvereins Moslesfehn während ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte am Brückenhaus zu bewältigen. Einzige Änderung ergab sich durch die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden: Cornelia Schmiede wurde von den 22 Stimmberechtigten einstimmig gewählt. Ein Jahr lang hatte das Amt Doris Schmertmann miterledigt. Nun sei sie froh, nur noch ihren eigentlichen Posten, nämlich der der Schriftführerin, auszufüllen, freute sie sich.

Engelbert von der Pütten, Erster Vorsitzender, trug den Tätigkeitsbericht der Vereinsführung vor und zeigte sich sowohl bei den sportlichen, als auch bei anderen Veranstaltungen, die der Verein organisiert hatte, sehr zufrieden. Allerdings sei in allen Sparten weiterhin Sparen angesagt, so der Vereinschef. Deshalb legte der Vorstand den Mitgliedern eine Kostenschätzung für das laufende Geschäftsjahr mit einem Haushaltsplan vor. Auch wenn es erfreulich sei, dass gerade die Faustballer gute Erfolge mit nach Hause brächten, so müsse man sich aber auch darüber im Klaren sein, dass das für den Verein auch bedeute, viel Geld in die Hand zu nehmen. Startgelder und andere Kosten seien enorm angestiegen. „Die laufenden Kosten der Großraumhalle sind wie ein Mühlenstein, an dem wir schwer zu tragen haben“, so von der Pütten.

Erfreut zeigte sich der Vorsitzende vor allem darüber, dass der SV im Januar und Februar 2012 zwei neue Sportabteilungen eröffnen konnte. Die Kinder haben nun die Möglichkeit an einem Boxtraining unter der Leitung von Lothar Wagener oder am Judo unter der Leitung von Jürgen Ebeler teilzunehmen. Damit hat der SV nach 40 Jahren wieder eine Judoabteilung. Durch Spenden und Eigenleistungen ist es dem Verein inzwischen gelungen, Judomatten mit einem Mattenwagen zu beschaffen.

„Wir können uns nicht nur allein am Faustball orientieren, sondern wir müssen auch für andere Ressourcen sorgen“, so Engelbert von der Pütten. Gemeint ist damit die Erweiterung des sportlichen Angebotes, die dem Verein weiteren Zuwachs bringen soll. Mit 299 Mitgliedern insgesamt, davon 99 Männer, 90 Frauen und 49 männliche und 61 weibliche Jugendliche, wünscht sich der SV noch mehr jugendliche Mitglieder.

Der 1. Vorsitzende teilte mit, dass dieses Jahr der Wardenburger Marathon und der Eilbotenlauf nicht stattfinden werden. Ob und in welchem Rahmen der Eilbotenlauf als Traditionsveranstaltung im nächsten Jahr stattfinden kann, wird noch geklärt.

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