Schöne Bescherung am ersten Advent: Auf große Resonanz stieß am Sonntag der Besuch zweier Bundesliga-Profis des Hamburger SV beim Oldenburger HSV-Fanclub „Lappanrauten“. Abwehrrecke Bastian Reinhardt und Mittelfeld-Spieler Mickael Tavares stellten sich im Ofenerdieker Krug über eine Stunde lang den Fragen von 150 Fans der „Rothosen“ – darunter Mitglieder von sechs weiteren Fanclubs aus Bremen und umzu. Wegen des „schwierigen Umfelds“ für HSV-Fans ob der geographischen Nähe zum Erzrivalen Werder zollte Reinhardt seinen Zuhörern Respekt: „Obwohl wahrscheinlich 99 Prozent der Menschen, die um sie herum sind, Bremen-Fans sind, halten sie zu uns – das verdient unsere große Anerkennung.“ Am Ende wurden zahlreiche Autogrammkarten verteilt. Die „Lappanrauten“ revanchierten sich mit einem edlen Leuchtschild mit Fanclub-Logo.

Unter den 1756 Zuschauern beim Derby der Oberliga-Fußballer des VfL und VfB Oldenburg (1:4) waren am Sonntag auch viele Ex-Spieler beider Vereine – darunter Sebastian Ferrulli, Aaron Thalmann, Jan-Dirk Riedesel (alle SV Meppen) und Manuel Schicke (SV Bavenstedt). Auch der von vielen Vereinen – darunter Ober- und Regionalligisten – umworbene Andreas Bitter, Torjäger des soeben zurückgezogenen Oberligisten Germania Leer, ließ sich das Stadtduell nicht entgehen.

Ein schmerzhaftes Nachspiel hat das Derby für Thomas Friauf. Der VfB-Stürmer war in der 15. Minute nach einem Zweikampf mit Sebastian Schlumberger zu Fall gekommen und mit VfL-Torhüter Nils Reinke zusammengerasselt. Daraus resultierte die auch am Montag noch heiß diskutierte Elfmeterentscheidung und Rote Karte für Schlumberger sowie die 1:0-Führung der Gäste durch Elfmeterschütze Waldemar Kowalczyk. Friauf musste mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Er soll sich nun genauso wie Leo Baal (Verdacht auf Innenband- und Meniskusschaden im Knie), dessen Ausfall für das Stadtduell erst am Sonntagmorgen fest stand, einer

Kernspintomographie unterziehen, um die Schwere der Verletzungen zu ermitteln.

In Sven Neuefeind wechselt in der Winterpause der Fußball-Torwart des TSV Großenkneten (Leistungsklasse) auf Probe zu den Regionalliga-A-Junioren des VfB – und weckt damit Erinnerungen. Ausgebildet wurde das 18-jährige Talent in der Torwartschule von Eckart Paradies. Dieser hatte vor 18 Jahren den heutigen Bundesliga-Keeper Jörg Butt (Bayern München) ebenfalls vom TSV aus der Kreisklasse zum VfB vermittelt. Bei den Blauen kam Butt 1993/94 in der Regionalliga Nord erstmals in der ersten Mannschaft zum Einsatz. 1996 stieg er mit dem VfB in die Zweite Bundesliga auf.

Eine ungewöhnliche Aktion hat sich der Oldenburger Weinhändler Egon Pollmann zu seinem 62. Geburtstag an diesem Dienstag einfallen lassen. In seiner Einladung zur zünftigen Geburtstags-Fete forderte er seine Freunde und Bekannten auf, statt ihm etwas zu schenken, Mitglied im VfB zu werden – und schickte eine Eintritts-Erklärung gleich mit. Pollmann selbst war früher begeisterter Speedway- und Grasbahnfahrer.

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