Oldenburg Spannende Duelle mit knappem Ausgang haben sich die beiden langjährigen Rivalen in den Vorjahren oft geliefert. Wenn der TV Oyten und die Drittliga-Handballerinnen des VfL II an diesem Sonntag (Beginn um 15 Uhr) aufeinandertreffen, sind die Rollen zumindest vor der Partie klar verteilt. Oldenburgs Trainerin Alexandra Hansel schwärmt geradezu vom Team der Gastgeberinnen: „Oyten ist der absolute Titelfavorit, es wird sehr schwierig, sie in dieser Saison zu schlagen. Wir haben nichts zu verlieren.“

Das heißt laut Hansel jedoch nicht, dass die VfL-Frauen ohne Siegeswillen in den Bus steigen. Vor allem dank des Heimerfolgs vor sechs Tagen gegen Minden (25:23) ist die Stimmung entspannt. Die Anspannung der sieglosen Vorwochen ist neuer Zuversicht gewichen. Mit 3:7 Punkten hat die „Zweite“ die Abstiegsränge verlassen, ist aber dennoch weit von den oberen Tabellenregionen entfernt.

Oyten hingegen gewann alle fünf Spiele dieser Saison und gab sich dabei keine Blöße. Nur wegen der etwas schlechteren Tordifferenz belegen die Schützlinge von Trainer Sebastian Kohls Platz zwei hinter dem punktgleichen Spitzenreiter TSV Nord Harrislee.

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Oyten verfügt über eine seit Jahren eingespielte Mannschaft, die vor dieser Saison noch verstärkt wurde. Leistungsträgerin Kim Pleß steht wieder im Kader. Zudem kehrte die bundesligaerfahrene Lisa Bormann-Rajes von Erstligist HSG Blomberg-Lippe zurück.

„Die kennen sich alle in- und auswendig“, bemerkt Hansel. Das gilt aber auch für die beiden Mannschaften untereinander. Gleich vier ehemalige VfL-Spielerinnen stehen im Kader von Oyten. Kea Drewes (kam aus Hude), Torfrau Insa Janßen, Marielle Juricke und allen voran Jacqueline Nowak (früher Reinhold) bilden wichtige Säulen im Team des Meisterschaftsfavoriten.

Der VfL II kann – abgesehen von der langzeitverletzten Kim Schilling – personell jedoch auch aus dem Vollen schöpfen. Nicht im Kader stehen Katja Berkau und Jane Martens, die am Sonntag das Oberliga-Team verstärken werden. „Wir fahren ganz entspannt nach Oyten“, gibt Hansel die Marschroute aus. Gegen ein spannendes Spiel hätte sie selbstredend nichts einzuwenden. Und gegen eine Überraschung nach 60 Minuten auch nicht.

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