OLDENBURG Es war wirklich ein interessantes und überaus erfolgreiches Wochenende für die Oldenburger Mannschaften in der Handball-Oberliga. Der OTB gewann das Kellerduell gegen den MTV Jever überraschend deutlich mit 34:22, und der TvdH besiegte den TV Bissendorf mit 29:23.

Die Jeveraner verließen mit hängenden Köpfen das Spielfeld, nachdem sie sich beim OTB eine deftige Abreibung abgeholt hatten. Die Oldenburger dagegen können nun etwas gelassener in die Zukunft blicken, denn nach vier Niederlagen in Folge tat dieser Sieg richtig gut.

Bis zum 4:4 konnten sich die Gäste noch mit dem OTB messen, doch dann bekamen die Oldenburger in der Abwehr die Angriffsbemühungen des MTV immer besser in den Griff. Christian Brecht auf der Mittelposition blieb in seinen Aktionen blass, und die Anspiele an den starken Kreisläufer Hero Dierks erreichten kaum das Ziel. Dagegen wirkten die OTBer mit dem spielfreudigen Fabian Knieling auf der Mitte erheblich besser aufgestellt und durchschlagskräftiger. Beim 10:6 deutete alles auf einen Heimsieg hin. Die MTV-Abwehr bekam Rabe (9 Treffer), Knieling (6) und Andresen (7) nie richtig in den Griff.

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Jever startete besser in die zweite Hälfte, doch der OTB blieb konzentriert und hielt dagegen. David Albrecht im Tor machte nun mit guten Paraden alles klar und leitete mit seinen Pässen die Tempogegenstöße ein. Ein Konter nach dem anderen prasselte auf Jever ein, und der OTB zog auf 24:13 davon.

Derweil konnten die Haarentorer ihr Glück kaum fassen, denn schließlich gingen sie gegen Bissendorf als Außenseiter in die Partie und beherrschten den Gegner dann doch überraschend souverän.

Die Abwehr war der Schlüssel zum Sieg, denn dort wurde aggressiv und kämpferisch gegengehalten. Zudem stand in Jan-Dirk Alfs ein Schlussmann zwischen den Pfosten, der nahezu alles hielt. Im Angriff wurde sicher abgeschlossen. TvdH-Trainer Ralf Hafemann schickte Björn Berger auf Links- und Ronny Unger auf Rechtsaußen und zeigte sich von deren Leistungen angetan. „Beide haben keinen Fehlwurf gehabt und wirklich überzeugen können“, freute er sich. Zudem halfen erneut Philip Vogel und Nils Hartmann aus und konnten wichtige Akzente setzen.

Nach einem eher schwierigen Beginn, klappte es dann zunehmend besser. Zur Halbzeit stand es dann bereits 15:10 für die Haarentorer. In der zweiten Hälfte konnten sie ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Beim 26:16 in der 50. Minute wurde der höchste Vorsprung erreicht, danach gelang dem TV nur noch Ergebniskosmetik.

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