Hamburg Nach vierwöchiger Pause sind die Drittligahandballerinnen des VfL Oldenburg II am Samstag mit einem Sieg beim SC Alstertal-Langenhorn wieder in den Spielbetrieb eingestiegen. Beim 28:25 (17:13)-Erfolg revanchierte sich die Mannschaft von VfL-Trainerin Silke Prante auch gleich für die Auftaktniederlage vom Hinspiel.

Nach der deprimierenden Niederlage kurz vor Weihnachten beim Hannoverscher SC zeigten sich die Oldenburgerinnen gegen Alstertal von Beginn an hochmotiviert. „Unser Vorteil war unsere Flexibilität. So hat heute zum Beispiel Robyn Rußler sowohl auf Rechtsaußen als auch im Rückraum gespielt. Kaum hatte sich Alstertal auf der einen Position an sie gewöhnt, spielte sie schon auf der anderen“, sagte die VfL-Trainerin, die auf jeder Position ohne Qualitätsverlust wechseln konnte. „Ich kann niemanden hervorheben, denn alle haben heute gut gespielt. Vor allem in der Abwehr haben wir sehr gut gestanden. Nur mit der 5:1-Abwehr haben wir uns zeitweise etwas schwergetan“, erklärte Prante.

Nachdem Alstertal bereits nach anderthalb Minuten erstmals in Unterzahl spielen musste, war es Kim Schilling, die ihr Team durch einen Siebenmeter mit 1:0 in Führung brachte. Da auch der erste Treffer der Gastgeberinnen per Siebenmeter erzielt wurde dauerte es bis zur 3. Minute, ehe VfL-II-Spielmacherin Griet Prante das erste Tor aus dem Spiel heraus erzielte. Aber noch ließ sich Alstertal nicht abschütteln und glich zunächst immer wieder aus, um dann selbst die Führung zu übernehmen (5:4/8. Minute). Diese bauten die Gastgeberinnen sogar auf 6:4 aus.

Mit einem 3:0-Lauf holten die Grün-Weißen aber schnell die Führung zurück, ehe die Oldenburgerinnen dann weiter davonzogen. Mit einer 17:13-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel bauten die VfLerinnen den Vorsprung weiter aus (21:14). Zwar konnte Alstertal den Rückstand nochmals verkürzen, aber näher als drei Tore sollten sie nicht mehr rankommen. „Die gute Leistung von heute könnte auch positive Auswirkungen auf das A-Jugend-Bundesligaspiel am kommenden Wochenende haben“, ist sich Silke Prante sicher.

In Toni Reinemann, Emma Neumann, Lana Teiken, Nina Oberegger sowie Jessica Koconrek werden gleich fünf Jugend-Spielerinnen am kommenden Sonntag in der Robert-Schumann-Halle (15 Uhr) gegen den TV Nellingen in die Bundesliga-Zwischenrunde starten.

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