American Football In Oldenburg
Knights stillen ihren Erfolgshunger in Hamburg

Die Oldenburger gewinnen eine knappe Partie bei Aufstiegsaspirant Blue Devils mit 6:0. Eine Szene sorgte für die Entscheidung.

Bild: Christian J. Ahlers
(Symbolbild)Bild: Christian J. Ahlers
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Hamburg Die Leibspeise der Oldenburg Knights sind ganz offensichtlich Hamburger. Nach dem dritten Saisonspiel gegen einen der Rivalen von der Elbe in der American-Football-Regionalliga stehen für die Ritter zwei Siege und ein Remis zu Buche. Wie beim 9:0 im Hinspiel gegen die Blue Devils stand die Defensive auch an diesem Samstag wieder äußerst sicher. Der verdiente Lohn war ein 6:0 beim Aufstiegsaspiranten, der mit nun 14:6 Zählern Boden auf die Hamburg Pioneers (15:5) verlor. Der Spitzenreiter empfängt im letzten Saisonspiel die Knights. Das Duell in Oldenburg endete 0:0.

„Die Hamburger Teams liegen uns einfach“, war Knights-Trainer Holger Völling schon vor dem Spiel optimistisch gewesen – und sollte Recht behalten. Sein Team knüpfte im dritten Spiel unter seiner Regie (zuvor eine Niederlage und ein Siege) da an, wo es beim 33:0 vor einer Woche gegen die Braunschweig Lions II aufgehört hatte. Die letztlich entscheidenden Punkte holten die Gäste schon im zweiten Angriffszug.

Andreas Bergholz brachte das Spielgerät weit in die gegnerische Hälfte, ehe Pascal Brinkers einen weiteren Pass von Ersatz-Quarterback Jackson Putnam kurz vor der Endzone fing. Die letzten Yards legte Putnam, der Justus Marterer als Spielmacher ersetzte, selbst zurück und brachte die Ritter 6:0 in Führung.

Nachdem ein Unwetter für eine rund halbstündige Unterbrechung gesorgt hatte, lieferten sich die Teams einen harten Kampf, ohne aber irgendetwas Zählbares auf das Scoreboard zu bringen. In einem spannenden Footballkrimi fehlten den Gästen nach der Pause nur wenige Zentimeter zu einem weiteren Erfolgserlebnis.

Wieder einmal hatte sich Putnam allein auf den Weg Richtung Endzone gemacht. „Ich hatte die Arme schon zum Touchdown-Jubel hochgerissen, aber dann hat man ,Jacks’ nur wenig Zentimeter vor der Linie den Ball aus der Hand geschlagen“, sagte Völling zur Situation, die wahrscheinlich zu einer Vorentscheidung geführt hätte.

So mussten der Cheftrainer und seine Mannschaft bis zum Ende bangen: „Ein Touchdown mit Extrapunkt – und wir hätten mit leeren Händen dagestanden.“ Allein in den letzten 17 Sekunden des Spiels gab’s zwei brenzlige Situationen. Philipp Drews und Ray Tiller brachten aber jeweils in höchster Not noch die Finger dazwischen.

„Da wir nur mit 28 Mann angereist waren, mussten einige Spieler wie Pascal Brinkers sowohl Defense als auch Offense spielen. Aber die Jungs haben sich die Seele aus dem Leib gelaufen und aufopferungsvoll gekämpft“, lobte Völling sein Team für den großen Einsatz. „Wenn wir die Saison noch einmal von vorn anfangen könnten, würden wir oben mitspielen“, ergänzte Defense-Coordinator Jens Püschel mit Blick auf die gute Stimmung, die nach dem dritten Spiel unter Völling, der vor knapp drei Wochen MathiasBonner ersetzt hatte, mittlerweile im Team herrscht.

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