OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga fielen einige angesetzte Partien den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer. So hatten der Türkische SV und TuS Eversten II ein spielfreies Wochenende – ihre Begegnungen mussten kurzfristig abgesagt werden.

TuS Bloherfelde - SV Ofenerdiek 0:3. Einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf bejubelte der SVO, Bloherfelde dagegen stürzte tiefer denn je in die Krise. „Es ist enttäuschend, weil ich nicht das Gefühl habe, dass jeder alles gegeben hat. Der SVO hatte mehr Biss und hat völlig verdient gewonnen“, resümierte ein konsternierter TuS-Trainer Andre Löhner. Seine Mannschaft rutschte auf den letzten Platz ab.

Spieler des Spiels war Sandro Uschkurat, der zunächst nach vier Minuten für die Führung des SVO gesorgt hatte und dann nach 30 Minuten mit einem 25-Meter-Schuss in den Winkel die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Bloherfelde kam zwar nun besser in die Partie, SVO war aber stets über Konter gefährlich – einen davon schloss Martin Sodtke neun Minuten vor Schluss zum 3:0 ab. „Mit dieser Leistung haben wir in der Kreisliga nichts zu suchen“, wetterte Löhner.

BW Bümmerstede - Post SV 2:2. BWB konnte die Punktverluste des TSV der vergangenen Wochen im Heimspiel nicht nutzen. Dabei begannen die Platzherren gegen Post stark, hatten einige gute Einschussmöglichkeiten und gingen nach 23 Minuten durch Torjäger Hakan Cengiz mit 1:0 in Führung. „Da hätten wir schon höher zurückliegen können“, gestand Post-Trainer Jo Alder, der dann aber sah, wie seine Mannschaft die Partie noch vor der Pause drehte.

Zunächst glich Thorsten Latz aus, dann sorgte Timo Keller mit dem Pausenpfiff für die Führung. Nach dem Wechsel wurden die Beine bei den stark ersatzgeschwächten Gästen schwerer, und BWB kam vier Minuten vor Schluss zum verdienten Ausgleich durch Torben Schiborowski. „Das war eine Verkettung unglücklicher Umstände. Zwei Spieler von uns rutschen weg, und dann wird der Torschuss auch noch abgefälscht. Aber wir können mit dem Punkt sehr zufrieden sein“, kommentierte Alder.

GVO Oldenburg - Viktoria Scheps 2:0. Der dritte Sieg in Folge für GVO hatte einen bitteren Beigeschmack: Die Partie wurde in der 80. Minute für eine halbe Stunde unterbrochen, weil GVO-Spieler Ziyad Marcho in einem Zweikampf schwer verletzt wurde. Marcho musste mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Eben jener Marcho war erst in der 55. Minute für Daniel Niemann eingewechselt worden, der mit Verdacht auf Innenbandriss den Platz verlassen musste. „Da kann man sich natürlich nicht richtig freuen. Die beiden werden langfristig fehlen, das hat einen faden Beigeschmack“, erklärte GVO-Trainer Thomas Absolon.

Sportlich dominierte GVO auf dem für die Gäste ungewohnten Kunstrasen. Temo Aslans Doppelpack entschied die Partie schon in der ersten halben Stunde. „Die Mannschaft hat sich erneut gesteigert, aber der Sieg ist teuer bezahlt“, so Absolon.

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