OLDENBURG Der SVO kam erneut in letzter Minute zum Heimsieg gegen Rastede. VfL II gewinnt Derby.

Von Lars Blancke OLDENBURG - Äußerst erfolgreich verlief der zweite Spieltag für die Oldenburger Teams in der Fußball-Kreisliga. Nur Bloherfelde musste im Derby gegen den VfL II eine Niederlage einstecken.

FC MedyaTuS Petersfehn 2:1. „Der Beginn war viel versprechend. Was danach kam, war enttäuschend. Wir hatten in der Offensive viel zu wenig Bewegung – das war fast Standfußball“, zeigte sich FC-Trainer Helge Hanschke mit der Leistung seines Teams trotz des Sieges keinesfalls zufrieden. Medya begann gut und lag durch einen Elfmeter früh vorn. Auch der Ausgleich durch einen direkten Freistoß von Dennis Kosiol (32.) schockte den Gastgeber nicht – Ferhat Tekce sorgte umgehend für das 2:1 (34.). In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Medya hatte zwar mehr Möglichkeiten, jedoch bei zwei hochkarätigen Chancen der Petersfehner viel Glück. Hanschke: „Da muss in den nächsten schweren Spielen wieder mehr Bewegung rein.“

TuS BloherfeldeVfL Oldenburg II 1:3. Im Stadtderby siegten die Gäste vor allem dank einer starken ersten Hälfte, in der zweimal Maik Ebeling per Kopf (4., 35.) und Sandro Uschkurat für eine souveräne 3:0-Pausenführung sorgten. Erst nach dem Wechsel hielt Bloherfelde besser dagegen. Mehr als zum Elfmetertor von Ercan San (72.) reichte es allerdings nicht mehr. „Die erste Hälfte war ganz schwach. Wir wollten vor allem durch aggressives Spiel dagegenhalten, haben aber bestimmt 80 Prozent der Zweikämpfe verloren. Allerdings war das auch Fußball vom Feinsten vom VfL. In der zweiten Halbzeit war positiv, dass wir nicht aufgegeben haben und das Spiel ausgeglichen gestalten konnten“, resümierte TuS-Coach André Löhner. Auf Seiten der Gäste überzeugten vor allem Lucas de Souza Martins und Sebastian Schröer, die zwei von vier Aushilfen aus der ersten Mannschaft darstellten.

TuS WesterloyGVO Oldenburg II 0:3. Einen optimalen Saisonstart erwischte die Bezirksoberliga-Reserve des GVO. Verstärkt durch vier Spieler aus dem Kader der Ersten erspielte sich das Team von Trainer Andreas Siepe einen souveränen Auswärtserfolg. „Die Verstärkungen haben uns sicher geholfen. Allerdings haben alle zu unserer starken, geschlossenen Mannschaftsleistung beigetragen, auch die jungen Spieler“, betonte Siepe hochzufrieden. Schon vor dem Führungstreffer durch Jerome Schmidt (32.) besaßen die Gäste gute Einschussmöglichkeiten. Nach dem Wechsel profitierte GVO dann zunächst von einen Eigentor (55.) und machte zehn Minuten später durch Jens Saathoff alles klar.

SV Ofenerdiek – FC Ra-stede 2:1. Der SVO entwickelt sich in dieser Spielzeit mehr und mehr zu einer „Last-Minute-Truppe“. Nachdem schon vor einer Woche in Wiefelstede ein glücklicher Punkt durch ein Tor in der Nachspielzeit (90.+5) heraussprang, war es diesmal Nils Louwers, der in der 90. Minute für den Erfolg sorgte. „Vom Spielverlauf her wäre eine Punkteteilung sicher gerecht gewesen“, sagte SVO-Trainer Bodo Gucanin. Sein Team war früh durch einen Elfmeter von Jan Sander in Front gegangen (5.) und kontrollierte die erste Hälfte. Nach der Pause kam Rastede auf, gestaltete das Spiel ausgeglichen und verdiente sich das 1:1 (72.). Als sich alle auf ein Remis eingestellt hatten, schlug Louwers bei einem Konter der Platzherren zu.

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