OLDENBURG Die Gegner zollten den Oldenburgern Respekt. Daniel Bock gewann sein erstes Einzel.

Von Henning Busch OLDENBURG - Auch wenn es abermals Lob vom Gegner gab, gehen die Tischtennis-Spieler vom Tabellenletzten Schwarz-Weiß Oldenburg in der Verbandsliga ganz schweren Zeiten entgegen. Nach der 3:9-Niederlage am Sonnabend in Oesede kassierten Holger Bohmann, Daniel Bock, Matthias Stolle, Achim Stührenberg, Stephan Sebens und Vincent Liebert am Sonntag eine 5:9-Heimniederlage gegen SuS Buer.

„Wenn ihr immer so spielt, dann bleibt ihr bestimmt drin“, fand die Nummer eins des starken Aufsteigers, Andreas Scholle, nach der Begegnung aufmunternde Worte für die SWO-Spieler. Zumal die Gastgeber nach den Eingangsdoppeln Bohmann/Stolle (3:1), Bock/Sebens (2:3) und Liebert/Stührenberg (3:2) noch mit 2:1 in Front lagen. Doch schon im oberen Paarkreuz rückte Suer die Verhältnisse schnell wieder gerade. Bohmann zog mit 1:3 den Kürzeren, während Bock, der einen klaren Aufwärtstrend in seiner Leistung erkennen ließ, sich erst im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben musste.

In der „Mitte“ machte Stolle ein sehr starkes Spiel und kam zu einem klaren Drei-Satz-Sieg, doch sowohl Stührenberg als auch das untere Paarkreuz mit Liebert (0:3) und Sebens (0:3) verloren ihre Einzel. „Nach dem 3:6-Zwischenstand verließen leider viele Zuschauer die Sporthalle und konnten nicht mehr miterleben, mit welcher Moral unser Sextett um jedes weitere Einzel kämpfte“, bedauerte Sebens.

Zwar verlor Bohmann das Spitzenspiel mit 0:3, aber sehr zur Freude des gesamten Teams kam Bock (bisherige Bilanz: 0:9) zu seinem ersten Einzelerfolg in dieser Saison, den er sich schwer mit 3:2 erarbeitete. Stolle machte erneut ein gutes Spiel, aber sein Gegenüber hatte immer die bessere Antwort parat (0:3). Stührenberg erkämpfte einen weiteren 3:2-Erfolg, doch verlor Liebert im fünften Satz nach einem Kantenball mit 9:11 zum 5:9-Endstand. „Das ist bitter, weil wir wieder gut gespielt haben“, analysierte Matthias Stolle enttäuscht.

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